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Unser Stokke Xplory v3 (v4) Test

In unserem Fuhrpark durfte natürlich auch der Stokke Xplory nicht fehlen. Zugegebenermaßen, 2009 beim ersten Kinderwagenkauf fand ich den einfach nur eckig und hässlich, das wird die erste (v1) oder zweite (v2) Version gewesen sein. Mit den Jahren hat Stokke viele Details und die generelle Form geändert, er wurde runder, minimalistischer und stylischer. So langsam kam bei mir Begeisterung auf, so bestellten wir Ende 2014 den Xplory v4 in Black Melange, damals gab es noch den v3 parallel zu kaufen, mich überzeugte aber, dass der v4 Federung in den Vorderrädern hat. Daher nun unser Stokke Xplory Test.

Bilder leider nur von meinem Instagram Account, daher schlechte Auflösung.

Als er ankam, wollte unser da 2,5-Jähriger sofort einsteigen und nicht mehr raus, er machte direkt seinen Mittagsschlaf drin, Füße auf der Querstange (unsere fahren und fuhren immer mit Blick zum Schiebenden) und über Stunden im Tiefschlaf. Generell war der Xplory plötzlich der beliebsteste Schlafplatz, ob Drinnen oder Draussen, er erklärte auch, dass das der bequemste Kinderwagen sei. In der Schwebebahn saß er hoch genug, um bequem raus gucken zu können. Für die Großstadt ist der Wagen perfekt geeignet, etwas Kopfsteinpflaster macht er mit und Bordsteinkanten sind wegen der guten Hebelwirkung auch super. Der Korb ist doch verblüffend groß, wenn man ihn auf lässt, da innen ein Netz ist. Ausserdem ist der Stokke Sportsitz wirklich groß und bietet viel Platz.
Für uns kam der Wagen nur zu spät, da lief er schon meistens.
Der Stokke Slogan „higher is better“ trifft da für mich zu, die Sitzposition ist hoch, also nicht auf Höhe von Hinterteilen und Zigaretten, sondern mit Blickkontakt zu den Eltern.

Als nun im Spätsommer unser Cybex Priam länger als gedacht in Reparatur war, wollte ich zu unserem Bugaboo Bee einen richtigen Kinderwagen und da war es naheliegend, wieder einen gebrauchten Stokke zu kaufen. Da es nur ein zusätzlicher Wagen werden sollte, habe ich mich für einen v3 mit späterem Baujahr (2013) entschieden im schönen Braun. Dazu Lederschoner von Stylebug natürlich. Denn das ist das Einzige, das ich an allen Xplorys nicht toll finde: der Schieber komplett aus Plastik. Das fasst sich einfach nicht hochwertig an.

 

Der Xplory v3 unterscheidet sich nur geringfügig vom v4, allerdings in einem relevanten Punkt: die Vorderräder des v3 sind ungefedert und da sehe ich für mich einen deutlichen Unterschied, der v4 schiebt sich noch stabiler und leichter und macht Unebenheiten besser mit. Der v3 ist ebenfalls ein toller Kinderwagen gewesen, aber auch den zweiten Punkt meiner Kritik hat Stokke geändert zum v4, den Klappmechanismus. Wir hatten den v4 zuerst, den konnte ich problemlos und leicht einklappen, er hat einen „Ring“ zum Ziehen, der v3 hat so „Plättchen“, daher fand ich das Klappen beim v3 (Vorgänger eben) Glückssache. Meinen dritten Kritikpunkt hat Stokke nun laut Infos zum v5 (jetzt neu Ende 2016) geändert: die Räder fahren sich nun wohl nicht mehr ab (die neuen Räder sollen auch auf den v4 passen), denn bei nicht neuen Stokkes sehen die Räder oft nicht mehr schön aus, das soll nun bei den neuen Reifen nicht mehr sein. Ich persönlich finde es toll, wie Stokke seine Produkte immer weiter verbessert und dabei auf Kundenwünsche eingeht.

Da auch unser Jüngster den Stokkesitz so liebt und ich gerne mein Kind in hoher Sitzposition schiebe, fahren wir daher nun den Stokke Trailz mit Begeisterung. Allerdings liebäugel ich zum Frühling hin mit einem Xplory v5. Stay tuned.

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