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Buggytest: iCandy Raspberry Buggy

Buggytest: unser iCandy Raspberry BuggyRedaktioneller Beitrag Nun hat es eine Weile gedauert, aber jetzt kann ich Euch endlich einen tollen Buggy vorstellen, den in Deutschland leider wenig bekannten iCandy RaspberryDen Kinderwagen haben wir selbst erworben. A summary in English is available below the article. 

Buggytest: unser iCandy Raspberry BuggyWir haben ihn ausgiebig getestet. In England sieht man immer viele iCandys, sie sind bei den meisten Händlern verfügbar, aber wir hatten Pech, als ich ihn vor einem Jahr kaufen wollte, war hier in Deutschland die Lieferzeit vor der Reise zu lang und in England waren wir zu kurz an den Orten und es war nie die Variante im Laden verfügbar, die wir wollten. Im Februar 2017 habe ich dann einen von Privat neuen gefunden und gekauft, allerdings fehlte dabei dann der Sitz. Also hatte ich direkt Kontakt zum Kundenservice von iCandy und schon da muss ich sagen: super! Das Team von iCandy hat sich sehr engagiert, damit ich möglichst schnell einen vollständigen Wagen habe, Antworten kamen extrem schnell und die Beratung war top, außerdem super nett. Dafür schon mal eine dicke Empfehlung. Man weiß nie, ob es mal ein Problem gibt und besonders bei hochpreisigen Wagen finde ich den Service wichtig.

Buggytest: unser iCandy Raspberry BuggyDer iCandy Raspberry ist ein Buggy, den man ganz flach stellen kann und gehört zu den umsetzbaren Buggys, dabei kann das Kind sowohl nach vorne als auch zum Schiebenden schauen, was besonders unter 2 Jahren sehr wichtig ist. Er ähnelt optisch ein wenig dem Bugaboo Bee und ist auch in der gleichen Gewichtsklasse (knapp unter 9kg) und super wendig zu schieben. Mir ebenfalls wichtig ist, dass er einteilig klappbar ist und zwar in beide Sitzrichtungen (meine Kritik am Urbo), damit man ihn schnell in den Kofferraum legen kann.

Buggytest: unser iCandy Raspberry BuggyDer Raspberry ist aber der erste Kinderwagen, den ich nicht mal aufgeklappt bekommen habe. Also Blick in die Anleitung, ging immer noch nicht. Langsam machte sich Panik breit, dass er defekt sein könnte. Dann habe ich bei youtube geschaut, damit wars total klar (mein Fehler war, dass ich ihm nicht angehoben habe) und der Klappmechanismus ist genial einfach und super zu bedienen und völlig innovativ: Buggy am Griff angeben, Gelenk runter schieben bis er einrastet. Wenn man es erst mal verstanden hat, wundert man sich, dass man nicht intuitiv drauf gekommen ist, es ist zu simpel, um wahr zu sein.

Die geklappte Größe ist auch sehr klein, er passt super in sicher jeden Kofferraum. Dafür ist der Korb für einen Buggy ziemlich groß und hat noch etwas einmaliges: ein stabiles Fach aus Plastik, das auch zusammengeklappt zugänglich ist. Ich bewahre darin das Regenverdeck auf. Ebenfalls genial ist, dass der Raspberry zusammengeklappt frei steht, man kann ihn also super irgendwo abstellen, zum Beispiel an einem Treppengeländer und anketten. Da er einrastet, kann man ihn auch sehr gut tragen, ohne, dass irgendwas einklappt.

Der Sitz ist sehr groß bzw. das Dach hoch, obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht. Ich messe 59cm bis zum Dach, das sind nach meiner Messung nur 3cm weniger als beim Bee.

Unser fast 5-Jähriger mit 110cm Körpergröße musste ebenfalls Probesitzen, er würde im Notfall noch knapp rein passen, beult aber das Dach sitzend minimal aus. In Deutschland ist der Raspberry bis 15kg zugelassen, laut Internet in anderen Ländern bis 23kg. Natürlich empfehle ich nicht, ihn über 15kg hinaus zu belasten.

Das Dach ist aus so einem dehnbaren Stoff, ähnlich den Dächern des Bee3, bzw die Bee3 Dächer ähneln denen des Raspberrys, allerdings ist die vorderste Dachstrebe sehr stabil, daher bewegt sich das Dach nicht so viel. Den Stoff finde ich aber verbesserungswürdig, wir haben den Raspberry bisher nur eine Handvoll Male benutzt und es gibt den ersten Fadenzieher, was ich sehr schade finde.

Er schiebt sich auf ebenen Böden grandios, also im Ikea, auf Asphalt etc., leichte Unebenheiten sind auch kein Problem. Wirklich laut wird er auf unebenem Kopfsteinpflaster, er lässt sich weiter gut schieben, ist aber unangenehm laut. Diese Erfahrung habe ich bei einigen Buggys gemacht. Generell ist die Federung für einen Buggy gut (jedes Rad einzeln) und die Hebelwirkung an Bordsteinkanten ist prima. Er gehört definitiv zu den locker einhändig schiebbaren Buggys.

Außerdem fühlt er sich stabiler an als vergleichbare Buggys, trotz des wirklich geringen Gewichts. Der Teleskopschieber ist höhenverstellbar, so dass ihn auch große Menschen bequem schieben können. Die Bremse ist mittig und mit dem Fuß gut zu bedienen.

Buggytest: unser iCandy Raspberry BuggyZu meinen Kritikpunkten kommt noch das Gurtsystem, das ich unnötig frickelig finde. Neben dem Geräusch auf unebenen Böden und dem Material des Dachs und dass man mit rückwärts sitzendem Kind nicht optimal an den Korb kommt, meine einzigen Kritikpunkte, die alle eher Kleinigkeiten betreffen. Der Raspberry ist qualitativ sehr hochwertig, das Kind passt sehr lang rein, er scheint sehr bequem zu sein (der Kleine schläft gern darin), hat eine Liegeposition, er schiebt sich wirklich toll, der Klappmechanismus ist genial, er ist leicht und super wendig, der Kundenservice von iCandy ist ein fettes Lob wert und der Sitz ist wendbar in beide Blickrichtungen, also uns fehlt es an nichts. Schön wäre eben noch ein anderes Material für die Dächer, wobei das Dach an sich sehr groß ist und Schutz bietet.

Es gibt alles an Zubehör, die Reisetasche, Fußsack, Sitzeinlage, Becherhalter und die austauschbaren „Flavour Packs“ (Dach und Gurtpolster). Wir haben wie immer Echtlederschoner für den Schieber von Stylebug hinzugefügt.

Von uns definitive Kaufempfehlung! Es ist wirklich überraschend, dass man den Buggy in Deutschland so selten sieht.

Wir fahren den iCandy Raspberry mit schwarzem Gestell (es gibt auch silber) und dem Flavour Pack in „Atlantic“ (hellblau-türkis). Als Zubehör haben wir den Fußsack, den Becherhalter und die Sitzeinlage.

Update Herbst 2017: auf der Kind+Jugend Messe in Köln hat iCandy den Raspberry2 vorgestellt und ich bin absolut begeistert, denn alle meine Kritikpunkte wurden beseitigt. iCandy hört offensichtlich auf seine Kunden, den guten Kundenservice habe ich oben schon erwähnt. Den Raspberry2 kann ich hoffentlich bald vorstellen, seid gespannt, er hat geniale Gimmicks!

English summary: The first review of the iCandy Raspberry was an English one as surpringly the iCandy strollers aren’t really widely known in Germany, the review wasn’t really that positive but after seeing the iCandy Raspberry in John Lewis in England I was intrigued, it looked and felt gorgeous. So I decided to get one. As I bought a new in packaging one from a private seller I was rather shocked as the seat unit was missing. So this was my first contact with iCandy’s customer service, and it is brilliant. I can’t praise them enough and in my opinion it is an important factor in high quality strollers that if you have a problem you get help. I had a rather unfortunate contact with another stroller brand which is high class, too, but customer service was something between unexistant and plain rude. iCandy helped me to purchase the parts I was missing and they were so nice and I got replies really quick. So after a few days I had my iCandy Raspberry complete and was able to try it.

Buggytest: unser iCandy Raspberry BuggyThe iCandy Raspberry buggy is incredibly sturdy especially considering it’s low weight, it’s only about 9 kilograms. It has a small footprint so it’s a great choice if you use public transport and tend to browse in shops and like to go to cafés as well. One of the points I liked best is that it folds down in one piece and is free standing, so very easy to store. 

The seat unit of the iCandy Raspberry has a great size and fits taller children as well and it has a very flat sleeping position, perfect for naps when you’re out and about with your kid. There is a seat liner for smaller children available so they sit comfortably and snugly in it. With bigger children there is the minor problem that the harness is on the smallish side, without the seat liner there’s more space but it’s less comfy. The canopy has a good size and keeps your child protected from the sun and shields it while asleep. The fabrics look nice but the are not very resistant and the canopy wouldn’t fit into our washing machine, unfortunately.  The seat can be used both forward-facing or parent-facing. 

f247b-img_1924The basket might be the biggest I’ve ever seen in a buggy that size! It’s perfect for shopping and carrying all that stuff you tend to bring with you when you have children. In the basket there is a „pod“ where you can keep your valuables hidden, you can also reach it when the iCandy Raspberry is folded. 

One of the most important criteria for me is how easy a buggy is to steer. Well, the iCandy Raspberry is so easy to push, it’s definitely a one-handed push and you can steer it comfortably. It’s best on even surfaces, it is okay on pebbled roads but it tends to make a rattling noise then. 

Buggytest: unser iCandy Raspberry BuggyI measured the back rest height at 59 centimetres so it’s almost as high as the one of the Bugaboo Bee. The stroller is tested up to 15 kilograms  weight limit but abroad it is sold up to 23 kilograms (of course I don’t suggest putting heavier children in it than recommended). To me it feels really sturdy and very high quality. The wheels have suspension each and I found it also easy to navigate up and down curbs. That was one criticism in the first review I read and I have to say I totally disagree with the reviewer. I absolutely loved pushing the iCandy Raspberry. 

But best news last: at the Kind+Jugend fair in Cologne iCandy introduced the brand-new iCandy Raspberry2. And let me tell you: it’s gorgeous. iCandy obviously listens to their customers because they solved all (!) minor criticisms I had. The new wheels are better, the fabrics are high quality and thicker, the seat better padded, the harness is bigger and different, it doesn’t make any noises when pushed as they removed the pod, there will be a carrycot available and they introduced seat raisers which lift the seat so high it can be used as a high chair in cafés. I have never seen a brand making so many improvements from one stroller generation to the next. Plus it’s even lighter than the Raspberry (a tiny bit). So check out the new Raspberry2. The handle bar now is leatherette as with other luxurious strollers. I can’t wait! 

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2 Kommentare zu „Buggytest: iCandy Raspberry Buggy

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