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WMDEDGT 10/17 – Tagebuchbloggen

Heute ist mal wieder Zeit für „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ und das fast ohne Fotos, dazu bin ich allen Ernstes heute nicht gekommen. Die Blogreihe ist Tagebuchbloggen von Frau Brüllen, mehr Infos und die Liste findet Ihr HIER. Es geht darum, was man am 5. des Monats so gemacht hat.

6:55 ein sanftes „Mama, Dé!“ weckt mich und wird immer lauter. Ich murmel „frag den Papa“ und stelle dann fest, dass nicht wie gefühlt 4 Uhr ist, sondern Morgen und der Papa bereits aufgestanden ist. Ach ja, „Dé“ ist die Milchflasche. 7:10 auch ich verlasse das Bett, mache die Kaffeemaschine an, packe das Frühstück des Großen ein, mache eine frische Wasserflasche und mache den Regenschutz über seinen Ranzen. Nach mehrfachen Erinnerungen wie „nimm die Regenjacke“ ist er fertig.

7:20 der Große verlässt das Haus. Ich trinke Kaffee und gebe dem Kleinen die Milch

7:50 ich geh Duschen und ziehe mich an. Und dann versuche ich den Mittleren zu Wecken. Erfolglos. Irgendwann mit Licht an und immer lauter. Aus dem Zimmer des Kleinen schallt laut die Toniebox mit Lego Ninjago. Irgendwann verlässt Kind 2 das Bett.

8:10 der Mittlere isst sein Müsli und möchte Milch trinken. Ich überlasse ihm den Rest meiner laktosefreien Milch und mache mir Kaffee 2 und eine neue Milch auf. Um festzustellen, dass da nichts raus kommt. Gekippt. Kaffee schwarz.

8:20 wir verlassen das Haus. Nach Gerödel mit Anschnallen und Kinderwagen einpacken fahren wir los

8:35 der Mittlere wird im KiGa abgegeben und wir fahren los nach Köln-Nippes.

9:30 Spielkurs, der Kleine freut sich, tobt mit seinen Freunden und ich quatsche mit den anderen Mamas.

10:50 wir singen das Abschlusslied, nach Anziehen stelle ich fest, den Zug kriegen wir nicht, das Auto hat der Papa mitgenommen. Also schnell in den Supermarkt und was gegen Unterzucker kaufen und für den Kleinen zum Bäcker.

11:20 ich stelle fest, dass der Fahrtstuhl defekt ist. Meine Motivation, den Kinderwagen samt Kind in die U-Bahn zu schleppen, ist gering. Also bummeln wir zum Ebertplatz und ich schaue kurz bei der Arbeit rein, da ohnehin klar ist, dass wir auch den nächsten Zug verpassen.

12:00 wir kaufen uns als Mittagessen beim China Imbiss gebratene Nudeln. Eigentlich kaufte ich mir die Nudeln, der Kleine findet Gefallen daran und futtert meine Nudeln weg.

12:25 der Zug fährt ab. Wir werden drauf hingewiesen, dass uns bald Züge überholen und wir Verspätung einfahren. Aber egal, ich hab noch genug Zeit. Der Kleine lässt sich nicht davon überzeugen, Mittagsschlaf zu machen.

12:50 der Zugführer verkündet, der Zug Ende nun, es gebe eine Signalstörung. Bis auf absehbare Zeit fährt kein Zug mehr. Leider bin ich noch 3 Bahnhöfe von Zuhause weg. Es fährt gar nichts mehr. Ich rufe den Hausherrn an, der dort Ortskenntnis hat, er sagt, mit welchen zwei Bussen inkl Umsteigen wir fahren müssen. Leider fährt der nächste Bus um 13:33. Ich rufe wieder an, er gibt mir eine Alternative Busroute. Zum Glück treffe ich einen Papa aus unserer Gemeinde, der sich auskennt. Wir fahren also zusammen Bus und ich frage vorsichtig, wann wir denn etwa ankommen werden. Ich gebe meiner Mutter per Messenger Instruktionen, dass sie den Großen zur U in die Kinderarztpraxis bringt. Ein Hoch auf die Oma, denn sonst wäre weder der Mittlere aus dem KiGa abgeholt worden noch hätte der Große Mittagessen gehabt, das war zum Glück so geplant.

14:06 ich steige aus dem Bus und komme 14:10 vor der Praxis an. Eigentlich würde ich gern was zu Trinken haben und aufs Klo.

14:15 Die U10 findet statt. Alles prima, nur über das Pieksen beim Impfen jammert das Kind.

15:15 Der Größe hat Gitarrenunterricht und ich bin auf dem Heimweg mit Umweg über den Supermarkt, Milch kaufen. Für meinen Kaffee.

15:30 – 16:30 ich trinke Kaffee und liege auf dem Sofa. Und mache dem Kleinen Milch, räume auf und trinke noch einen Kaffee.

16:15 kommen Oma und der Große wieder. Hausaufgabenzeit. Ich diskutiere mit dem Großen, dass man Aufgabenstellungen lesen sollte und die falsche Aufgabe einfach genauso in die Korrektur zu Schreiben nicht Sinn der Sache ist.

18:00 der Kleine trinkt eine Milch. Ich fange an, den Tisch zu Decken und aufzuräumen und dann zu kochen.

19:00 das Abendessen ist fertig und der Hausherr kommt nach Hause. Wir essen ausgewogen, da es keinen Brokkoli mehr gab, gibt’s halt kein Gemüse zu den Chicken äh Dinonuggets. Die Kinder sind begeistert von den Dinos. Danach sollen die Kinder aufräumen. Theoretisch. Praktisch spielen sie weiter. Der Hausherr duscht den Kleinen, ich sammle alte Trinkflaschen und die Schmutzwäsche aus den Betten. Zwischendurch stehen noch unsere Nachbarn in der Tür, die Heizung spinnt wieder.

20:00 Kinder im Bett, heute ohne Vorlesen, dafür mit Hörbüchern. Ich liege wieder auf dem Sofa. Dann schau ich „Criminal Minds“ und nun mit dem Hausherrn Fußball. Jetzt müsste ich mich noch aufraffen, die Spülmaschine auszuräumen und die Brotdosen für Morgen zu machen.

22:00 Ich entscheide mich für letzteres und gehe zu meinem Kindle ins Bett.

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