Alexaaaaa – wir haben eine Mitbewohnerin

Wir haben nun eine Amazon Echo Alexa Sprachsteuerung im Haus, drei Kinder treffen auf Alexa im Alltag, unser Produkttest Test zu Alexa

img_1181Redaktioneller Beitrag – wegen Markennennung WERBUNG Bei uns gibts eine neue Mitbewohnerin, da die Telekom den „Echo“ von Amazon grade bei Vertragsverlängerung bei legt, haben wir nun ein neues technisches Spielzeug für uns alle. Vorher hatte ich nur die Werbung gesehen und den tollen Beitrag bei MutterundSöhnchen gelesen „Das habe ich nicht verstanden – Sprachassistent Alexa und Kinder“ und laut gelacht. Gekauft hätten wir uns Alexa nicht. Aber da es nun diese Aktion gab, hat der Hausherr uns eine Alexa mitgebracht. Nun wohnt also in unserer Küche Alexa. Der Beitrag ist weder gesponsert noch beeinflusst. img_1130Eigentlich wollte ich „sowas“ nie haben. Jetzt ist sie aber da und wir alle nutzen sie. Das (der?) Amazon Echo ist sprachgesteuert, man spricht es mit „Alexa“ an, dann leuchtet der obere Rand blau und man kann seinen Wunsch angeben oder eine Frage stellen. Von mir kommt meistens ein „Alexa, wie ist das Wetter“ Morgens beim fertig machen oder ich fordere Alexa zu Musik auf, man kann Radiosender streamen, eigene Songs aus der eigenen Bibliothek oder einen Stil nennen „Alexa, spiel Popmusik“. Allerdings erster Schock bei der ersten Inbetriebnahme nach der Installation „Alexa, spiel Musik“, da habe ich ganz schnell gelernt, dass man genaue Wünsche äussern muss, sonst passiert das, was mir passierte: Helene Fischer. Hilfe!! Und auf „Alexa, STOPP!!!“ reagierte sie nicht („Alexa, weiter“ funktioniert). Den Hausherrn hab ich übrigens mit Fernsteuerung über die App zu Tode erschrocken.

img_1182Amazon Echo ist hochwertig verpackt und sieht sowieso edel aus, ich mag technische Spielsachen bekanntlich (was man vielleicht an den diversen Apple Produkten, Tonieboxen und Kindles im Haushalt merkt?). Die Installation über die App dauerte vielleicht 5 Minuten und war sehr einfach. Alexa benötigt Zugang zum WLAN. Also war der Echo direkt startklar.

Die Kinder machen sich einen riesigen Spaß daraus, wenn ich Musik höre (Amazon „Irish & Celtic Music“) „Aleeeexaaaaa, spiel Partymusik!“ zu rufen. Oder generell ihren Namen zu rufen. Darauf reagiert Alexa nämlich mit blauem Licht und Musik runter regeln. Die Lautstärke kann man oben am Ring einfach drehen und oben ist auch ein Knopf, um das Mikrophon aus zu schalten. Aber dazu später mehr.

img_1146Das Highlight ist es natürlich, Alexa Fragen zu stellen und das funktioniert meistens super, die Kinder sind 5 und 8, sprechen also im Normalfall (wenn sie nicht grad kichern) recht deutlich. So wurde Alexa schon gefragt „Alexa, wieviele Planeten gibt es im Weltall“ oder auch „Alexa, wie tief ist der Atlantik“, wobei die zweite Frage einige Anläufe brauchte, weil Alexa mit „Alexa, wie tief ist das Meer“ wenig anfangen konnte. Wie oben schon angemerkt, man muss Fragen und Aufgaben schon recht genau formulieren, sonst antwortet sie mit „das weiß ich leider nicht“. Alexa hat uns also bestimmt 45 Sekunden lang die Zahl der Planeten genannt, der Mittlere fragte „Alexa, wieviele Museen gibt es auf der Welt“ bzw. „Alexa, wieviele Museums gibt es auf der Welt“, was Alexa erst mal nicht verstanden hat. Auf jeden Fall hilft Alexa beim Verstehen der Wichtigkeit sauberer Artikulation. Das kichernd gesagte „Alexa, kannsePapaimmerwecken“ wurde mit „Pumpernickel ist ein dunkles Vollkornbrot“ beantwortet. Mit Kindern eine grandiose Sache, sie können Alexa mit Fragen löchern und sie beantwortet sie. In der App kann man dann die Quelle der Informationen nachsehen (meistens Wikipedia). Da zumindest unsere Kinder etwa 5 Millionen Fragen am Tag haben, eine wirklich praktische Erleichterung.

img_1183Mein Problem mit Alexa ist, weil sie sprachgesteuert ist, „lauscht“ sie und ich bin mir da nie ganz sicher, ob sowas nicht gehackt oder missbraucht werden kann. Auch, wenn ich Amazon vertraue, man weiß eben nicht, wer da auf doofe Ideen kommt. Daher ziehe ich immer den Stecker, wenn wir Alexa nicht benötigen. Außerdem kann „man“ (also die Kinder) über Alexa auch bei Amazon bestellen, eigentlich super praktisch, man braucht keinen Laptop oder ein Smartphone. Aber so können die Kinder auch einfach mal Lego auf unsere Rechnung bestellen. Daher haben wir nun den optionalen Zahlencode zur Bestellung eingerichtet (den wir vermutlich öfter ändern müssen, unsere Kinder sind nicht doof und merken sich sowas). Die Reichweite finde ich auf auffällig, ich kann aus dem Wohnzimmer vom Schreibtisch „Alexa, weiter“ rufen und sie reagiert. Das Mikrophon ist also sehr sensibel, was ein Vorteil ist, aber mich gleichzeitig ein bißchen beunruhigt.

Theoretisch kann Alexa noch viel mehr, wir haben aber keine vernetzbaren Geräte wie Lampen etc. im Haushalt. Das wäre natürlich auch attraktiv. Testen konnte ich diese Funktionen also leider nicht.

img_1139
leider wird dazu auf dem Tisch getanzt

Braucht man Alexa? Da würde ich „nein“ antworten. Gekauft hätten wir keine. Aber jetzt, wo wir sie haben, finde ich sie toll und ein technisches Spielzeug, das mir als digital native doch zusagt und das ich gerne und viel nutze. Für unsere Kinder ist es ohnehin normal, mit diversen Geräten zu hantieren, für sie hat auch jeder Computer ein Touchpad und iPads und co bedienen sie ohnehin gekonnter als der Hausherr. Bei mir läuft es unter „nice to have“, wir nutzen sie gern.

Wie seht Ihr das Thema? Habt Ihr auch Sorgen wegen Abhörsicherheit und Missbrauch der Funktionen? Oder seid Ihr komplett vernetzt?img_1148

4 Gedanken zu „Alexaaaaa – wir haben eine Mitbewohnerin“

  1. Wir haben schnelles Internet, smart home, iphone und ipad. Technisch normal, aber mehr ist auch nicht nötig. Da bei uns auf allen „i“-Geräten siri gesperrt ist, kommt uns dieser Blödsinn auch nicht ins Haus. Recherchieren und Dinge in die Wege leiten, muss man schon allein können. Übrigens läuft online-banking bei uns auch nur über Netzkabel und nicht über das gefährdete wpa2… Man muss nicht alles haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.