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WMDEDGT – Tagebuchbloggen im November

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wenigstens ein schönes Bild – der Kleine Gestern

Heute ist der 5. November, fast hätte ich’s im Nachhause-Komm-Stress verpeilt, wie an jedem 5. eines Monats wird gefragt „was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ WMDEDGT von Frau Brüllen im Blog. Wir sind Gestern Abend aus Irland zurück gekommen und haben Gestern zwar ausgepackt, aber nichts weggeräumt. Daher war der heutige Tag auch unproduktiv, was man an mangelnden Bildern sehen kann.  8:00 ich höre den Kleinen durchs Babyphone. Da er eindeutig „Bapaaa!“ ruft, drehe ich mich um. Der Hausherr steht auf.

9:00 durch die Wand zur Küche höre ich meine Kinder und einen essendes Kleinkind (ja, das hört man) und dann geht die Tür auf, ein kleiner Mensch sagt laut „Mama, hell!!“ und lässt die Tür auf. Ab da höre ich drei Kinder mit Papa reden und Lego klackern.

9:20 ich wandere zur Nespressomaschine. Endlich wieder mir schmeckender Kaffee. Dabei stell ich fest, dass wir kaum mehr Volluto haben.

9:50 ich schmiere mir eine Scheibe Brot. Was ich dazwischen getan hab, weiß ich nicht. Apathisch auf dem Sofa gesessen.

img_246310:00 ich fahre mein MacBook das erste Mal wieder hoch und lese, beantworte und lösche Mails. Dazwischen wollen natürlich Hausherr und Kinder auch was.

10:30-12:30 Rumtrödeln, Auspacken, Kinder bespaßen, hinter Kindern her räumen, Wissensfragen mit „frag Alexa? Ich hab keine Ahnung“ beantworten, Kaffee 2, Kaffee 3 und Kaffee 4 trinken. Aber eigentlich hör ich die Kinder nur, man sieht sie nicht, sie sind schwer beschäftigt.

12:30 das Kleinkind fällt aus dem Stand gegen meinen Schreibtisch und sieht verdammt müde aus. Er bekommt eine Milch und schläft dann im Arm ein

13:00 jetzt geh ich auch mal Duschen und mich anziehen. Und dann wärme ich mir die restliche Kartoffelsuppe auf, die die Oma uns gekocht hat.

13:30 ich wandere zurück an meinen Schreibtisch und lese, kommentiere und recherchiere nach Kopfhörern, weil ich endlich nicht mehr diese blöden In-Ear Dinger haben will und die der Kinder unbequem finde. Ich suche die perfekten Kopfhörer, die aber bitte dann unter 100€ kosten (ich finde tolle für 300€ die ich naiv auf meinen Wunschzettel schiebe).

14:30 der Kleine wird wieder wach. Wir zwingen die Kinder sich mal anzuziehen, weil die Sonne raus kommt und wir mal nach Draussen wollen.

15:00 wir haben den armen Kleinen in seine neuen Winterstiefel gezwungen und eine warme Jacke angezogen, drei Kinder haben Mützen auf und wir gehen zu Fuß los.

15:05 nach „Aaaaaarm!“ Schreien, machen wir einen Umweg übers Auto und holen den Buggy. Der Kleine will eigentlich immer mit seinen Brüdern laufen, heute nicht.

15:15 der Himmel ist tiefschwarz.

15:16 wir entscheiden uns, die Runde deutlich abzukürzen. Etwas Hagel gibts trotzdem.

15:50 Ich hab Kuchenhunger. Wir haben aber weder Eier noch Hefe, so dass weder Muffins noch Zimtschnecken eine Option wären. Also steigen wir ins Auto und fahren beim Bäcker vorbei, wo leider 200 Leute die gleiche Idee hatten und bis auf Sahnetorte (ich vertrag keine Laktose) alles weg ist. Ich kaufe Brot, Hefezopf und Muffins.

16:10 Zuhause, ich trinke den nächsten Kaffee und esse Hefezopf mit dick Butter, der Hausherr und die Kinder essen Muffins.

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Gestern zurück

16:30 ich ignoriere wieder tapfer den Haushalt, die Großen spielen Lego, der Kleine Duplo und es schallen zwei Tonieboxen durch die Wohnung. Der Hausherr räumt seinen Schreibtisch auf.

18:00 der Mittlere verhungert akut. Ich fange an, den Tisch zu decken. Inzwischen hab ich mich für Kopfhörer entschieden.

18:30 wir essen Brot und der Kleine bringt uns wieder alle zum Lachen, der hat für 2 Jahre einen staubtrockenen Humor.

19:00 ich frage den Großen, ob er irgendetwas von dem erledigt habe, was er tun sollte (Schultasche packen, Aufräumen, Harfe üben, Auspacken, Trinkflasche leer trinken) – Nein. Die beiden Großen gehen Duschen und ich räume hier auf. Allerdings nicht die Kinderzimmer, nur beim Kleinen räume ich zum dritten Mal was weg.

img_246120:00 ja, ich befinde mich am Laptop. Die Kinder sind nun geduscht und zumindest die Schultasche ist gepackt. Die Wäsche wartet immer noch, dass sie in die Maschine getragen wird. Und es gibt keine Fotos vom Tag. Wir bringen nun die Kinder ins Bett und dann les ich meine Cosmopolitan und schaue Netflix. Morgen ist auch noch ein Tag. Schule und Alltag.

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