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1000 Fragen an mich selbst #4 #1000fragen

img_0809Und weiter geht es mit der Blogparade „1000 Fragen an dich selbst“ zur Selbstfindung und Selbstfürsorge von Pinkepank. Meine Teil #1, #2 und #3 findet Ihr unter der Kategorie „1000 Fragen“.

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Definitiv ja. Ich bin gläubige, evangelische Christin und glaube an den Himmel und das ewige Leben. Für mich ist immer schon klar, dass meine Großeltern irgendwo noch „da“ sind und ich sie eines Tages wieder sehen werde. Das ändert zwar nichts am Vermissen, aber nach dem Krebstod meiner Oma war ich beinahe froh für sie. Natürlich hätte ich eine Heilung bevorzugt und dass sie bei uns bleiben kann, aber bei dem Leid und den Schmerzen wünschte ich ihr das Leben im Himmel.

62. Auf wen bist du böse?

Persönlich auf keinen. Aber etwas weiter weg auf menschenfeindliche Rassisten. Mir wird übel, wenn ich Hasspostings sehe, wo gegen Flüchtlinge, Andersdenkende etc. gehetzt wird und ein „Mensch“ dem anderen Tod, Misshandlung und Vergewaltigung wünscht. Wie kann jemand so etwas jemandem wünschen? Ich kann es nicht begreifen.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

img_1046Ja, eigentlich fast jeden Tag. Wir haben ein Auto für den Haushalt und das hat mein Mann. Ich fahre jeden Tag mit der Schwebebahn den Mittleren aus dem KiGa abholen, Einkaufen oder laufe natürlich auch. Zur Arbeit fahre ich mit dem Zug und der U-Bahn (die in Köln offiziell Stadtbahn heisst).

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Als Kind die Trennung meiner Eltern und alles was folgte. Als Teenager dann der oben schon erwähnte Tod meiner Oma, später dann der meines dementen Opas. Ich liebe meine Großeltern sehr und weine immer noch um beide. Sie hätten beide so eine Freude an ihren Urenkeln.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Privat ja, ich wollte immer Kinder haben und Mama sein und glücklich verheiratet. Beruflich nicht, ich wollte Lehrerin werden, habe das Studium aber abgebrochen. Ich mag mein Leben, aber ich denke, es ist anders, als ich mit 15 oder 16 gedacht hätte.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Irischer Musik, so richtig schöner Folk. Und als Kind der 80er auch auf die Neue Deutsche Welle wie Nena. Zuhause tanzen die Kinder und ich auch auf Folk und auf die Musik aus dem Kindergarten, da werde ich zum Mittanzen gezwungen.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?

Treue und Ehrlichkeit.

68. Was war deine größte Anschaffung?

img_3615Meine Harfe, ich glaube, da war ich so 21? Inzwischen spielt mein Großer meine Harfe und ich träume noch von wieder Unterricht auch für mich und einer Mürnseer Einfachpedalharfe. Meine Harfe ist eine Camac Hakenharfe.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Da muss ich grade wirklich überlegen. Ich bin mir nicht sicher, es kommt darauf an, was passiert ist. Es gibt unverzeihliche Dinge. Außerdem bin ich jemand, bei dem es sich erst mal sammelt, bis ich Konsequenzen ziehe und dann bin ich über den Punkt einer „zweiten Chance“ schon längst hinaus, weil es nicht nur um eine Sache geht. Wenn der Kontakt so einschläft, gibts eine weitere Chance, wenn ich ihn abbreche, definitiv nein.

70. Hast du viele Freunde?

Bei der Frage finde ich schon die Definition schwierig. Was sind „viele“? Es gibt genug Personen, die ich wirklich als „Freunde“ zähle und denen ich absolut vertraue und die absolut immer für mich und uns da wären. Dazu kommt eine Vielzahl von Bekannten oder wie ich sie nenne „Mama-Freundinnen“, mit denen man sich gerne trifft und quatscht, die aber nicht diejenigen wären, die ich anrufen würde, wenn etwas passiert ist und ich mich ausheulen will. Zwei meiner Mama-Freundinnen sind aber echte Freundinnen geworden und inzwischen sind wir auch 8 Jahre befreundet.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?

„Beikost“ und alles was damit zusammen hängt. Es ist ein deutsches Kunstwort und steht für mich für diesen riesigen Stress, der oft um Babythemen gemacht wird. Aber so richtig ereifert habe ich mich neulich über die rassistischen, widerlichen Kommentare über „Halbneger“. a) rassistisches Wort und b) ist die Hautfarbe eines Menschen absolut drecksegal.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Nur im Hintergrund (Publikum) im Studio. Ich möchte nicht vor eine Kamera. Unsere Kinder schützen wir davor komplett, sie können sowas entscheiden, wenn sie deutlich älter sind. Daher zeige ich auch hier nicht ihre Gesichter.

73. Wann warst du zuletzt nervös?

Diese Woche, aber dazu möchte ich nichts schreiben.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause.

SkCHMqYwRiy5ji4F2fpGDwBestimmt würde es besser klingen, wenn ich „die Menschen“ schreibe, also meine Familie. Natürlich sind sie ein wichtiger Teil meines Zuhauses. Aber es ist auch materieller, ich möchte mein Bett, meine Sachen haben und meinen Stil. Dieses altbauige, chaotische, etwas improvisierte und dass es bunt ist. Black & White Living finde ich schick, würde mich aber nie Zuhause fühlen. In meiner Küche mit Sofa und pinker Wand bin ich Zuhause.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Hauptsächlich online, da zu den Nachrichten die Kinder noch auf sind. Ich gucke tagsüber öfter bei Twitter (aktuelle Weltnachrichten), Spiegel-Online, WDR, Tagesschau und Express für Kölner Themen rein.

76. Welches Märchen machst du am liebsten?

Ich mochte Märchen nie.

77. Was für eine Art Humor hast du?

Ui, kann ich wirklich schwer sagen. Ein bißchen schwarz und böse, aber nicht zu schwarz. Und ich mag keinen Fäkalhumor, der geht irgendwie an mir vorbei. Situationskomik mag ich am liebsten, beim neuen Star Wars – The Last Jedi hab ich einige Male laut gelacht. Besonders bei Chewie und den Porgs.

78. Wie oft treibst du Sport?

E86UAtpbTKy9l7SPx7aniQGar nicht. Ich gehe jeden Tag zu Fuß und das relativ viel, ich schiebe einen Kinderwagen und trage ein Kind. Im Urlaub fahren wir gern Fahrrad und auch bei besserem Wetter am Wochenende. Aber klassischen „Sport“ mache ich nicht, ich bewege mich viel im Alltag.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Kann man das überhaupt sagen? Ich glaube, ich polarisiere, entweder man kann mich nicht leiden oder man mag mich. Außerdem bin ich laut und habe eine Meinung. Der Diplomat im Haus ist der Hausherr. Aber ob ich in Erinnerung bleibe, wenn man mich einmal gesehen hat? Ich weiß es absolut nicht.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

ffeec-img_1261Ganz schwierig zu sagen, ich gehe jetzt bei der Frage mal davon aus, dass es um materielle Dinge geht. Da ist die Antwort Insulin, ohne mein Insulin bzw. meine Insulinpumpe wäre ich verdammt schnell tot. Das ist also nicht optional. Dazu würde ich doch mein iPhone nennen, darauf sind Fotos, die Kontaktmöglichkeiten zu meinen Eltern und Freundinnen, Social Media, meine Fahrkarte, Nachrichten und die Möglichkeit Fotos zu machen.

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4 Kommentare zu „1000 Fragen an mich selbst #4 #1000fragen

  1. Spannend und bewundernswert, soviel würde ich ungern von mir preisgeben.

    Ich hoffe die Frage ist erlaubt: Bereust Du den Studienabbruch? Möchtest Du das Studium nachholen, wenn die Kids größer werden? Finde dies ein sehr interessantes Thema. Vielleicht auch einmal einen Bericht wert, denn sicher gibt es viele, die aufgrund von Schwangerschaft und Kindern ihre ursprünglichen Pläne nicht vollenden konnten. Aber Mamas sind irgendwann auch mal wieder „ICH“. Die Kinder werden selbstständig, und dann? Mich bewegt dies sehr!

    Gefällt 1 Person

    1. Ach, wirklich persönliche Sachen beantworte ich deutlich knapper als die anderen Bloggerinnen und teilweise gar nicht. Meine grundsätzliche Biographie ist kein Geheimnis. Ich bereue bisher nichts in meinem Leben, was genau passiert, wenn die Kinder größer sind, werden wir sehen, ich habe einige Überlegungen, aber feste Pläne gibt es noch nicht.
      🙂

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