Wochenende in Holland mit Besuch Amsterdam

Werbung ohne Auftrag* Wir waren letztes Wochenende in der Niederlande, diesmal wirklich in dem Teil, der „Holland“ heisst. Die Buchung war recht kurzentschlossen, da uns Hotels in Amsterdam und das Hotel in Leiden zu teuer waren und das Angebot so gut, waren wir in einem Ferienpark in Noordwijkerhout. Das liegt Nahe dem bekannten Ort Noordwijk und Amsterdam, Den Haag oder Leiden sind gut erreichbar.

Freitag los und das Ferienhaus

Da der Große Freitags lange Schule hat, kamen wir deutlich später als geplant los und haben so einige Staus mitgenommen. Leider war die Wettervorhersage mies und auch Sturm war angesagt. Also haben wir die Fahrräder direkt Zuhause gelassen und die Kinder haben nur ihre Roller mitgenommen. 

Das Ferienhaus war eine positive Überraschung, wir hatten mit weniger Komfort und schlechterem Zustand gerechnet. Stattdessen war es exakt wie beschrieben, mit netten Details und Kritikpunkte aus älteren Rezensionen waren offenbar beseitigt. Die Küchenausstattung war gut und es war modern und schön eingerichtet und alles war sauber und funktionierte. 

Da es fast schon dunkel wurde, sind wir nur noch kurz an den ca. 4km entfernten Strand gefahren und die Jungs haben freudig im Sand gebuddelt. Dabei tat sich nur ein Problem auf, die vom Großen geerbten Gummistiefel des Mittleren hatten einen fetten Riss und er somit nasse Füße. Immerhin war es trocken, nur etwas sehr windig. Abends waren wir noch schnell Einkaufen und nach dem späten Essen fielen alle Kinder ins Bett.

Samstag Gummistiefel-Suche

Samstag Morgens haben wir die umliegenden Orte abgeklappert, um neue Gummistiefel für den Mittleren zu kaufen. Da unsere sonst übliche Gummistiefelmarke locker drei Kinder aushält, wollte ich diese Marke und nicht die der mit dem Riss nach einem Kind. Obwohl wir nur in die auf der Herstellerseite genannten Läden waren, hatten die Läden entweder gar keine Gummistiefel der Marke oder nur Kleinkindgrößen. Wir waren also in 5 Läden. Immerhin sind wir dabei auch bei einem kleinen Konditor vorbei gekommen, wo es wunderbare Petit Fours gab und das zu echt guten Preisen.

Auf nach Amsterdam – Enttäuschung

Mittags haben wir uns dann mit dem Auto auf den Weg nach Amsterdam gemacht, da der Zug ohnehin nicht fuhr. Eigentlich wurde davon abgeraten, mit dem Auto zu fahren. Parken in Amsterdam ist absichtlich extrem teuer, wir haben 5€ pro angefangene 50 Minuten bezahlt, es geht noch teurer. Ein wenig irritiert hat uns, dass die Flugzeuge von und nach Schiphol extrem tief und laut über die Innenstadt flogen. Die Jungs fanden das natürlich wahnsinnig spannend und cool. Die Namen der Airlines konnte man auch problemlos lesen.

Mich hat Amsterdam total enttäuscht. Es sieht auf den Fotos immer so schön und malerisch aus. Stattdessen fanden wir es extrem voll, Menschenmassen und vor allem Männer. Kinder und Familien haben zumindest wir in der Innenstadt kaum gesehen. Es wurde gedrängelt und Coffeeshop reihte sich an Coffeeshop und so wissen nun auch unsere Kinder, wie Hasch riecht und wir hatten ein Gespräch über Drogenkonsum. Ich mag den Geruch generell nicht und auch die Kinder beklagten dauernd, es stinke.

Mein Fazit zu Amsterdam

Die Grachten sind an sich hübsch, aber es ist eben super voll. Das Wetter war auch nicht so wunderbar, es war extrem windig. Mich hätte das Anne Frank Haus interessiert, ich finde dafür unsere Kinder mit 3, 6 und 9 aber noch zu jung. Davor war eine lange Schlange. Das für mich einzig Positive am Amsterdambesuch war ein winziges, süßes Schuhgeschäft für Pantoffeln und Gummistiefel (wir reden hier von vielleicht 9m2 Fläche), das wirklich die gewünschten Gummistiefel hatte und sogar die Marke ganz neu auch in großen Größen, so dass auch der Große nun wieder passende Gummistiefel hat. Beide Kinder hatten sogar Auswahl bei den Farben. Die Odysee Vormittags hätten wir uns sparen können. Bei Instagram wurde mir geraten, das nächste Mal in andere Viertel Amsterdams zu fahren, die fröhlich, bunt und für Familien geeignet sind. Die Innenstadt ist es jedenfalls aus meiner Sicht nicht. Mich zieht es nicht noch mal nach Amsterdam, beispielsweise Leiden gefällt mir dagegen richtig gut.

Sonntag mit Glühwürmchen

Sonntag wachte der Kleine glühend heiß und leidend auf. Er mochte nichts essen und trinken, lag nur dösend oder schlafend da und beklagte Schmerzen an wechselnden Stellen. Die Großen und ich sind zumindest auf den Spielplatz gegangen. Da wir nur Notfall-Paracetamol dabei hatte, ist der Papa Mittags dann in den großen Supermarkt und hat anderes und Ibuprofen besorgt. Nach dem Ibuprofen hat der Kleine ein paar Bissen gegessen und spielte auf der Terrasse etwas mit. Als es richtig wirkte, wollte er auch an den Strand und wir waren den Nachmittag noch mal am Strand. Es war windig, aber sonnig. Außerdem lief dann ein (gut endender) Such-Einsatz der Polizei, Feuerwehr und Küstenwacht mit Boot, Flugzeug, Helikopter und vielen Einsatzkräften. Für die Kinder natürlich ein Highlight. Am Strand drehte der Kleine noch richtig auf und hatte Spaß. Zurück am Haus wollte er auch Roller fahren und alle Kinder waren noch einmal kurz auf dem Spielplatz. Abends baute er aber wieder rapide ab und schlief dann bei uns.

Montag mit dem Auto nach Hause

Da die Großen Montag schulfrei hatten, wollten wir eigentlich am späten Nachmittag mit dem ICE nach Hause fahren. Der Kleine glühte und litt aber schon Morgens, so dass uns doch der Papa mit dem Auto nach Hause gefahren hat. Zum Glück hatte er da noch keine Termine. Besonders der Mittlere war sehr enttäuscht, dass die geplante Zugfahrt ausfiel. Damit ich eventuell noch mit dem Kleinen zum Kinderarzt gehen konnte, sind wir auch ohne Abstecher zum Strand nach Hause gefahren und kamen diesmal gut durch. Auf der Fahrt kamen uns schwarze Autos mit Blaulicht entgegen und über Twitter habe ich dann von den Vorkommnissen in Utrecht gelesen. Uns hatte es sofort an die Situation in Brüssel 2016 erinnert.

Obwohl wir sonst immer eher in Zeeland sind, wo es ländlicher ist, hat es uns allen gut gefallen, auch der Park. Falls wir also noch einmal ein freies Wochenende haben und ein gutes Angebot finden sollten, würden wir spontan noch einmal buchen und dann Den Haag und noch einmal Leiden besuchen.

Erster Abend am Strand – Sonnenuntergang
*unbezahlte, unbeauftragte Werbung. Marken und Orte werden beschreibend genannt, Marken sind eventuell auf Fotos erkennbar. Wir haben die komplette Reise selbst bezahlt.


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