Ferienzeit = Spielzeit – wir entschleunigen

Werbung ohne Auftrag* Bei uns in NRW sind nun die halben Sommerferien vorbei, sogar schon etwas mehr als die Hälfte. Am 28.8. beginnt wieder die Schule, für den Mittleren die 2. Klasse und dem Großen steht der Schulwechsel bevor. Die ersten beiden Wochen waren wir im Familienurlaub in Zoutelande. Da der Hausherr beruflich in Berlin ist, haben wir für den August eine Wohnung in Berlin gemietet und uns hier häuslich eingerichtet.

Programm in den Ferien?

Da wir in der Niederlande immer im selben Ort Urlaub machen und in der Gegend wenig große Städte oder Museen sind, besteht der Urlaubsalltag aus Spielen, Strand und Radfahren. Wir sind alle im Entspannungsmodus. Der Sommerurlaub ist für uns Erholung, nicht Sightseeing. Dieses Jahr haben wir schon einige Reisen unternommen, ob Berlin, Paris, Irland oder noch einige Male Berlin.

Wir gehen nur kurz Einkaufen

„Aber Ihr seid doch in Berlin!“

Nach dem Urlaub sind die Kinder und ich noch ein paar Tage länger Zuhause geblieben und dann Abends mit dem Zug nach Berlin gefahren. Die Kinder wollten in ihren eigenen Zimmern spielen und Freunde treffen. Daher werden wir auch nächstes Wochenende nicht direkt mit dem Papa wieder nach Berlin fahren, sondern Zuhause bleiben. Sie können zu Oma und Freunde treffen.

Aber auch hier in Berlin gilt für uns: es sind Ferien! Ich bekomme teils verwundertes Feedback, wenn auf die Frage „und was macht Ihr heute?“ meine Antwort „kurz Einkaufen und dann bleiben wir Zuhause“ lautet.

Spielzeit

Unsere Kinder wollen und brauchen Spielzeit. Von Morgens bis Abends, am liebsten in den Schlafsachen, einfach spielen. Zwischendurch tauchen sie auf, weil sie Hunger haben. Manchmal muss ich auch Streit schlichten oder gehe dazwischen, weil es mir zuviel Gekreische ist. Aber grundsätzlich vergehen oft viele Stunden, in denen ich sie nicht sehe, nur hinter ihrer Tür fröhlich spielen höre.

Wieder Zuhause spielen

Kein Terminstress, kein Druck

Im Alltag haben die Kinder Termine, Schule, Kindergarten, Musikunterricht, Schwimmkurs und einiges mehr. In den Ferien will ich gezielt den Druck raus nehmen. In den Tag hinein leben. Ja, wir sind in Berlin, Berlin hat viel zu bieten. Allerdings sind wir dieses Jahr zum teils 6. Mal in Berlin. Im Naturkundemuseum und im Technikmuseum waren wir mehrfach dieses Jahr. Dort werden wir auch bestimmt im August noch mal hin gehen. Aber es gibt keinen Druck, irgendetwas zu machen oder zu sehen.

Gelesen wird hier auch immer gern

Spielen, Malen, Lesen

Wir genießen die Leichtigkeit. Haben wir Lust, etwas anzusehen oder geht es nur zur Eisdiele oder zum Späti um die Ecke, ein Eis essen? Sie bauen ihr Zimmer mit Spielwelten voll. Daher haben wir eine große Kiste Spielsachen dabei, Autos, Spielstrasse, Kaplasteine, Grimms Holzspielzeug, Malsachen. Ich wurde das auch schon gefragt, man würde doch in einer Stadt ganz viel besichtigen. Bei uns ist grade alles spontan, so ging es Sonntag in den Dinopark und vielleicht wollen wir auch mal in den Zoo oder ins Kino. Aber nichts muss, „obwohl“ wir in Berlin sind. Wir sind in Berlin, weil wir hier auch Familienzeit haben, Abends und am Wochenende.

Wir hängen ab. Ich lese, trinke meinen Kaffee und arbeite auch etwas. Die Sonne scheint auf den Balkon und vielleicht geht es nachher auf den Spielplatz, wenn sie wollen. Sie sollen einfach mal das machen können, was ihnen Spaß macht. Und das ist zusammen Spielen. Einfach Ferien!

Wie ist das bei Euch? Immer aktiv oder sind bei Euch Ferien faule Zeit? Oder eine Mischung?

Im Kinderzimmer entstehen immer Spielwelten

*unbezahlte, unbeauftragte Werbung, Marken werden beschreibend genannt. Dieser Beitrag ist nicht beeinflusst oder gesponsert.

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