Kindersachen und Kinderschränke – das Chaos

Werbung ohne Auftrag* Heute hat mich die wunderbare Blogprinzessin verlinkt, in ihrem Beitrag ging es um das morgendliche Chaos mit den Kindern, einen stinkenden „Dino“ und Kinderkleiderschränke. Unser „Dino“ hier ist zwar unverzichtbarer Begleiter des Kleinen, aber er stinkt nur dezent, denn „mein Dino lebt gar nicht, der ist zum Kuscheln!“. Jedenfalls fragte Katarina mich und andere Bloggerinnen, wie es denn so bei uns sei.

Morgens bei uns

Seit der Große in der 5. Klasse ist, läuft unser Morgen anders ab als vorher. Wir haben also eine neue Routine bzw. suchen sie. Das letzte Jahr besuchten der Große und der Mittlere die gleiche Grundschule, haben also jeden Morgen gleichzeitig gemeinsam das Haus verlassen. Das Gymnasium beginnt zwar eher, aber liegt näher, daher kann der Große das Haus später verlassen. Der Mittlere spekuliert trotzdem auf gemeinsamen Teil des Wegs und trödelt. Dazwischen quäkt dann der Kleine, unser absoluter Morgenmuffel, er wolle seine Milch, die Großen suchen noch Schulsachen oder ihnen fällt ein, dass sie doch HEUTE noch die rote Mauritius mitbringen müssten.

Auf dem Weg zur Schule

Den Kleinen bringe ich dann in den Kindergarten (mit der Schwebebahn) oder der Papa fährt ihn mit dem Auto.

Klamottenchaos

Partnerlook

Wir haben auch Klamottenchaos, aber nicht, weil die Kinder Sachen teilen, sondern, weil wir eigentlich alle eher chaotisch sind. Der erste Punkt ist, dass trotz völlig verschiedener Größen (98, 128 und 146) die Jungs einen sehr gleichen Geschmack haben, es also oft Shirts, Hoodiejacken oder Jeans im selben Design gibt. Die Größen sind unterschiedlich, was aber den Papa oft nicht daran hindert, Dinge falsch zuzusortieren. Generell beginnt hier jeden Morgen die verzweifelte Suche nach irgendetwas. Beliebt ist „ich habe KEINE EINZIGE Hoodiejacke mehr“. Erfahrene Mütter wissen, wie das endet: ich greife in den Schrank und finde auf Anhieb 4 saubere Hoodiejacken. „Ich habe keine Socken mehr“ könnte man paraphrasieren in „meine Lieblingssocken mit den Dragons drauf hatte ich gestern an und nun sind sie nicht wieder gewaschen in meinem Schrank!“.

Das Zimmer des Mittleren – mal in aufgeräumt

Selbst einräumen

Katarina fragte auch nach den Schränken. Unsere Großen haben jeweils Ikea Stuva mit oben Kleiderstange und unten drei Schubladen. Die Kleidung des Kleinen ist immer noch in der antiken Wickelkommode im Schlafzimmer. Meistens bedienen sich alle aber lieber am Wäscheständer – Lieblingsklamotten.

Der Kleiderschrank des Mittleren, Spielzeug ist auch im Schrank

Ich habe einige Jahre Wäsche gefaltet und penibel einsortiert. Um dann, da die Kinder Wühlmaus spielten, einen Tag später festzustellen, dass alles, absolut alles durcheinander gewühlt wurde. Irgendwann kam ich an den Punkt, ihnen saubere Wäsche zu bringen, jedenfalls den Großen (da 5 und 8). Der Mittlere bekam seine zunächst noch von mir gefaltet. Inzwischen dürfen beide selbst auffalten und in ihre Schränke sortieren. Das sieht zwar völlig chaotisch aus, aber das sah es vorher auch und ich spare mir die vergebliche Mühe. Die Hoffnung, dass sie irgendwann lernen, da halbwegs ein System zu behalten, habe ich noch nicht gänzlich aufgegeben.

Große Kleiderschränke gibt es jedenfalls nicht in den Kinderzimmern. Wie ist es denn bei Euch, muttiversum, Mama steht Kopf und gibts dazu was bei Tollabea? Und wie siehts bei Euch Zuhause aus?

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