Osterferien – anders als sonst wegen der Coronakrise

An unseren neuen Alltag haben wir uns einigermaßen gewöhnt. Social Distancing ist eher Routine. Ganz komisch wird es sicher, wenn man sich wieder irgendwann „normal“ verhalten kann. Der Große ist routiniert in seiner digitalen Schule und die Instrumente lernen sie auch online. Der Kontakt zu den Freunden ist über diverse Videoapps. Offensichtlich kann man sogar zusammen spielen ohne sich zu treffen. Da wird zusammen Lego gebaut oder sich verkleidet.

Kein Oster-Urlaub möglich

Letztes Jahr waren wir Ostern in Irland und es war so wunderbar. Dieses Jahr war leider ohnehin kein Urlaub geplant. Denn eigentlich hätte der Hausherr bis auf die Feiertage durch gearbeitet. Nun ist aber alles abgesagt und Urlaub wäre ohnehin nicht erlaubt. Daher verlaufen unsere Ferien sogar entspannter als gedacht. Denn eigentlich wäre ich mit den Kindern komplett alleine. Furchtbare Sehnsucht nach Meer und besonders Irland haben wir dennoch. Auch, ob der Sommerurlaub in Zoutelande stattfindet, ist nicht klar.

Zuhause bleiben wegen Corona

Familienzeit und frei

Der Hausherr hat zwar keinen Auftrag aktuell, aber trotzdem viel zu arbeiten. Die Kinder haben ganz frei und ich habe auch weniger zu tun als mir lieb ist. Nun entfällt auch die Schule für zwei Wochen. Aber eigentlich ändert sich nicht viel. Wir haben schon seit der Schulschließung in unserem eigenen Rhythmus gelebt. Keine Wecker um 6:50 Uhr, keine unausgeschlafenen Kinder.

Gartenzeit jeden Tag

Wir verbringen viel Zeit im Garten und die Kinder spielen und spielen. Das ist grade der große Vorteil von Geschwistern: sie haben immer jemanden zum Spielen. Natürlich läuft es nicht die ganze Zeit harmonisch.

Unterwegs im Wald mit Social Distancing – aber wir brauchen Bewegung

Bewegung in der Natur

Wir haben den Garten (für die Hausgemeinschaft, wir sind vier Eigentümer und teilen uns die Zeit flexibel auf), aber so viel Bewegung ist das nicht. Daher waren wir auch heute mal wieder im Wald. Social Distancing aber mit viel Laufen. Wir suchen uns immer Stellen, wo möglichst wenig Menschen sind, am Wochenende mussten wir lange suchen. Heute war es deutlich ruhiger. Die Feiertage bleiben wir vermutlich ganz Zuhause.

Mein Fahrrad und das erste Mal mit neuem Helm

Ich war nun auch einmal Einkaufen. Mit dem Rad. Allerdings fand ich es alles sehr befremdlich und als Risikopatientin habe ich mich extrem unwohl gefühlt, obwohl ich nur einmal durch den super organisierten Supermarkt geflitzt bin. Meine Mutter näht Mundschutz, aber den müssen wir erst (kontaktlos) noch abholen und der schützt eher andere vor mir. Aber das Radfahren tat gut. Eigentlich würden wir sehr gern mal auf die Trasse, aber die soll weiter sehr voll sein.

Ein Bach

Entspannung

Heute war der Bachlauf im Wald das Highlight für die Kinder. Zuhause wird nun wieder gebaut und gleich grillen wir wieder. Nudelsalat und Kräuterbutter stehen schon im Kühlschrank und der Teig für die Pita-Brote geht grade auf.

Der Kleine hatte sein Highlight, weil wir im KiGa einen Osterbeutel abholen durften, die wunderbaren Erzieherinnen haben sie zum Pflücken an den Zaun gehängt. Dafür haben wir gestern ein Bild gebastelt.

Osterhasenbild
Osterhasenbilder basteln

Für den Großen stehen aber die täglichen jeweils mindestens 10 Minuten Instrumente üben auf dem Programm. Das gehört auch in den Ferien dazu. Ihn entspannt es aber ohnehin, daher übt er oft Abends, er meint, dann schlafe er besser. Abends ist nach dem Essen hier aber auch die noch freiere Medienzeit. Tagsüber werden iPad und co eher für Videoanrufe und Lernapps genutzt, Abends werden einfach die Lieblingssendungen geschaut. Nach einem aufregenden Tag tut das gut und ohnehin verteufeln wir keine Medien.

Harfe und Bratsche üben

Aktuell geht es mir wieder wirklich gut. Nachteil daran: ich nehme wieder zu, weil ich esse. Aber irgendwie gewöhne ich mich ans neue Leben. Heile Welt ist es aber nicht, denn finanziell sieht es wirklich nicht gut aus. Keine Aufträge fürs Blog, Auftrag des Manns verschoben. In der Hinsicht trifft uns Corona sehr hart.

Gleich wird aber erst mal gegrillt.

Unbezahlte, unbeauftragte Werbung, Markennennung, Marken erkennbar, alles selbst gekauft.

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