Immer auf dem Sprung – Berlin, Auszeiten & Familienzeit

Werbung (enthalten, wenn auch unbezahlt)* Im Blog ist es aktuell ein bißchen stiller als sonst. Denn mich hat unser Leben im Griff. Der bizzidad hat momentan einen Auftrag in Berlin und ab jetzt ist er Vollzeit in Berlin. Die Wochen davor ist er einige Werktage gependelt, aber jetzt ist Berlin bis November. Wie letztes Jahr haben wir eine Wohnung in Berlin gemietet. Letztes Wochenende war das letzte Wochenende mit allen Zuhause, ab jetzt beginnen Wochenenden immer mit der Zugfahrt nach Berlin. So bin ich auch jetzt in Berlin, weil ich die Wohnung übernommen habe, da der bizzidad einen Dreh in NRW hat und ich eben von überall arbeiten kann.

Auszeit in Berlin

Die nächste Zeit bin ich im Alltag mit den Kindern alleine. „Alltag“ ist auch ein bißchen relativ, durch Corona ist eigentlich nichts ganz normal. Wir schätzen immer noch bei allem Nutzen vs. Risiko ab. Ein bißchen müde macht es mich, dass in Kommentaren nicht differenziert wird. Entweder kommen Vorwürfe, ich solle doch in den Keller ziehen, wenn ich so Panik hätte. Oder es wird vorgeworfen, dass ich ICE fahre.

ICE – mit Maske, die dauerhaft auf bleibt, ich esse und trinke nichts und fahre 1. Klasse, da dort mehr Abstand und weniger Leute sind

Der Herbst und Winter werden lang werden. Die Infektionszahlen steigen schon jetzt. Umso froher bin ich, dass ich noch einmal eine Auszeit in Berlin hatte, zusammen mit meiner liebsten Alex von Mama steht Kopf. Eigentlich wäre Blogfamilia gewesen, aber die fiel aus und wir sind so nach Berlin, inklusive Termine. Die perfekte Kombination aus Auszeit und Arbeit.

Alex und ich, draussen in Berlin
Viola von Mama & Co haben wir auch getroffen: draussen natürlich (das Foto ist von Alex)

Leben in Coronazeiten

Ich meide ÖPNV, wo es geht. Aber es geht eben nicht immer. Nach Berlin laufen kann ich nicht und wir haben nur ein Auto, also ICE mit Maske und ohne Essen/Trinken. Innerhalb Berlins sind wir dann 15km am Tag gelaufen. Mir fiel übrigens erst später auf, dass wir dank des traumhaften Wetters nicht einmal zu zweit länger als 10 Minuten drinnen waren, sondern immer entweder auf dem Balkon saßen oder eben durch Berlin liefen. Es war ein wundervolles Wochenende und tat richtig gut. Denn die momentane Zeit finde ich belastend. Nichts ist normal und dann viel Verantwortung alleine. Mir tat es richtig gut, 3 Tage mit einer tollen Freundin zu quatschen und zu lachen. Wir hatten so viel Spaß zusammen. Natürlich war es nicht wie sonst, wir waren nicht in Restaurants drinnen, haben draussen gegessen. Aber einfach dieses Gefühl an einem Sommerabend auf dem Balkon zu sitzen und bis spät zu reden. Meiner Seele war das wichtig.

Abends draussen mit Wein sitzen und bis spät reden, es tat so gut!
Da immer alle fragen (Werbung ohne Auftrag): wir übernachten meistens im Schoenhouse, selbst bezahlt! Aber Werbung aus Überzeugung.

Ein wichtiger Termin in Berlin

Von einem Termin möchte ich aber auch hier noch berichten. Wir waren nämlich bei Afilii. Afilii ist eine Agentur, eine Plattform für kindgerechte Gestaltung. Katja präsentierte uns bei leckerem Pflaumenkuchen aus Berlins ältester Bäckerei ihre neuesten nachhaltigen Produkte. Die Auswahl bei Afilii ist bewusst, die Spielsachen und Möbel sind vielseitig und nachhaltig. Auch ans Herz legen möchte ich Euch Play at Home von Afilii mit ganz tollen Ideen, was man mit Kindern so Zuhause machen kann. Denn unser aller Leben spielt sich mehr Zuhause ab als sonst. (*deshalb ist dieser Beitrag als unbezahlte Werbung gekennzeichnet)

Eis musste natürlich auch sein!

Eine Wohnung in Berlin

Jetzt bin ich grade in Berlin, weil ich die Wohnung übernommen habe. Bis Anfang November haben wir ein festes Zuhause auf Zeit. Die Kinder und ich werden die Herbstferien und Wochenenden hier mit dem bizzidad verbringen. Denn Familienzeit brauchen wir alle. Den Alltag wuppe ich dann mit den Kindern. Aber auch das war ein Grund, warum der bizzidad mich zur Wohnungsübergabe geschickt hat: damit ich noch mal 2 Nächte gut schlafe, ohne mit einem Ohr bei den Kindern zu sein.

Ein Zuhause

Die Kinder werden in Berlin ein Kinderzimmer teilen, aber die Wohnung ist groß und wunderschön und hat allen Komfort und die perfekteste Lage für uns. Zum Hauptbahnhof läuft man schnell zu Fuß.

Und ich habe mich hier in die Küche verliebt

Es ist kein „Urlaub“

Einige scheinen den Eindruck zu haben, wir seien im „Urlaub“. Der bizzidad arbeitet, er wird auch nächstes Wochenende arbeiten, wenn die Kinder und ich hier sind. Wegen Corona fielen seine Aufträge von April bis Ende Juli weg. Die Alternative wäre, dass wir uns als Familie einen Monat nicht sehen. Natürlich sind wir froh, dass die Herbstferien in seine Berlinzeit fallen. Aber es ist nicht „Urlaub“ und ob wir trotz Onlineanmeldung und Buchungssystemen überhaupt in Museen gehen oder sonstige Aktionen machen, sehe ich skeptisch. Wir wohnen dann einfach hier, die Kinder spielen, wir arbeiten und sind Eltern. Ich finde es übrigens interessant, dass wir uns seit Corona wieder viel besser verstehen, das war Ende letzten Jahres anders. Jetzt freue ich mich über Zeit, die wir zusammen verbringen.

Berlinliebe

Für mich schließe ich aus, nach drinnen in Restaurants zu gehen. Aber vielleicht holen oder bestellen wir Essen.

Drinnen Essen gehen – Nein. Aber draussen oder ab und zu bestellen

Angst wegen Corona?

Ich bin weiter besorgt und unsere Zeit hier wird nicht wie letzten Sommer sein. Ob wir überhaupt viel unternehmen, weiß ich nicht. Aber wir haben uns. Mir ist das Infektionsrisiko bewusst und wir nehmen Maske tragen und Abstand halten sehr ernst. Der Große wird auch seinen Laptop mit in Berlin haben und einige Schulsachen mit nehmen, falls sich die Lage ändert. So plane ich sowieso mit allen Optionen.

So sieht eine entspannte Mama aus, ohne Familie in Berlin

Uns ist es aber wichtig zusammen zu sein. Grade jetzt. Wegen Corona. Auf die meisten sozialen Kontakte verzichten wir und ich sehe das Risiko in den Schulen als größer als mich in einer Stadt aufzuhalten und mein Verhalten anzupassen.

Die Kinder haben mir erklärt, dass Brillen eventuell Schutz bieten, also trage ich meine doch mal wieder

Hier gehe ich kurz Einkaufen, ansonsten sitze ich bei Traumwetter auf dem Balkon, lese und arbeite. Nur eben einfach noch mal in Ruhe. Eine Auszeit zum Aufatmen. Genauso, wie mir die Zeit mit Alex so gut tat. Ich bin mir auch wichtig, auch während dieser anhaltenden Pandemie, die uns noch lange begleiten wird. Restrisiken gibt es immer. Aber ich bin immer noch ich. Wir haben Monate aufeinander hocken müssen und nun gibt es kurz die Chance, dass ich mal einige Nächte ganz alleine bin. Ohne Mann, ohne Kinder. Die Stille ist aber auch ungewohnt.

Kaffee in RUHE trinken
Meine Kaffeemaschine kommt aber erst mit dem Auto

*unbezahlte Werbung, Markennennung, Verlinkung, alles selbst bezahlt

2 Gedanken zu „Immer auf dem Sprung – Berlin, Auszeiten & Familienzeit“

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