„Zuhause“ in Berlin, eine Schatzkiste & Regen-Gammeltage – unser #WiB 26. & 27. September

Werbung ohne Auftrag* Wie letztes Wochenende schon angekündigt, war das unser vorerst letztes Familienwochenende Zuhause. Der bizzidad ist beruflich komplett in Berlin und pendeln die Kinder und ich. Wegen Corona zwar nicht mit optimalem Gefühl im ICE, aber da wir uns nicht beamen können, ist es eben so. Unsere Sonntage verbringen wir also dann zur Hälfte im Zug.

Alle Wochenenden in Bildern findet Ihr wie immer beim Original Grossekoepfe.

Samstag, 26. September

Da der Bizzidad arbeiten muss und früh aufsteht, sind wir alle früh wach. Zu früh. Die Beschwerden der Kinder, müde zu sein, ziehen sich durch den Tag. Wie angekündigt regnet es und ist nicht so hell.

Es wird natürlich direkt los gespielt
Meine Kaffeemaschine ist nun auch endlich da

Also erst mal Kaffee für mich. Ich bin ja ein wenig verliebt in die Küche hier.

Außerdem löst der Große seinen Geburtstagsgutschein ein und wir bestellen die Nintendo Switch.

Ich buche unsere Züge für nächstes Wochenende. Aufgrund der aktuellen Lage mit Stornierungsmöglichkeit. Denn auch, wenn manche das anders interpretieren mögen: wir wägen immer Nutzen vs. Risiko ab. Nur zur Schule müssen die Kinder eben.

Die Blumen hab ich Dienstag schon gekauft, die Lieblingsblumen von uns allen: Gerbera
Auch der Mittlere frühstückt

Die Großen duschen und alle ziehen sich frisch an und dann wieder in die Kuschelhosen. Regenwetter-Gammelzeit. Wir sind und waren so oft in Berlin, dass wir keinen Druck haben und die Lego-Kiste im Kinderzimmer ist eine Schatzkiste. Die Kinder sind so selig, was sie darin für Teile von ersehnten Sets finden. Der Große identifizierte Star Wars Sets als von 2013 und 2014.

Spielzeit
Schöner Streiten am Morgen: Brettspiele spielen
Natürlich haben wir auch Malsachen dabei, die dann hier bleiben. Das Kinderzimmer ist eingeräumt

Und ja, 3 Kinder = 3x Blöcke, 3x Stifte, 3x Bleistifte und um das Radiergummi (ich Anfängermama habe EINS eingepackt) gabs schon Streit. Außerdem habe ich kein Lineal eingepackt und „durfte“ heute welche kaufen.

Mir wird ein Einhorn gemalt
Espresso Nummer 4. Die angeschlagene Tasse passt eigentlich nicht in die schicke Wohnung. Vielleicht bringe ich Freitag eine meiner Le Creuset mit?

Dann gehe ich erst mal in die Apotheke mein bestelltes Insulin abholen und kurz in den Supermarkt, hier möchten Kinder Pizza zum Mittagessen haben. Generell halten wir unsere Kontakte gering. Die Kinder haben diesmal gar keine.

Das Dessert gibts vor dem Mittagessen

Ich plane nämlich mit allen Eventualitäten. Niemand weiß, wie sich die Infektionslage verändert. Wir haben alles hier, um notfalls hier zu bleiben. Der Große hat seinen Laptop und seine Schulbratsche hier, ich habe Insulin, Katheter und Sensoren. Internet ist Glasfaser, da wäre alles kein Problem. Kleidung haben wir genug und eine Waschmaschine.

Dachte jemand, ich backe jetzt Pizza frisch? Der Große isst Pizza mit Ananas. Aber ohne Schinken.
Wäsche waschen. Der Große hatte offensichtlich Sticker in der Hosentasche. Er weiß von nichts.

Teil der Wäsche bleibt zum Trocknen drin, den Rest hänge ich auf dem Balkon zur Strasse, der ist regenfest.

Der Große schreibt bald eine Englischarbeit und muss lernen

Die Kinder freuen sich, dass der AT-AT komplett sei. Ich höre Musik.

Im Gegensatz zu den Kindern bin ich angezogen. Ich war draussen und bin immer angezogen und geschminkt.

Ich höre Clannad. Der Große hat seine tigerbox dabei. Es regnet unablässig.

Die Kinder streiten dauernd. Aber es regnet so sehr, dass keiner von uns raus möchte. Ich versuche, die Kinder auf Zimmer zu verteilen. Aber sie hocken lieber auf 1m2 und brüllen sich an. Dann klingelt es:

Seliges Kind. Ich liebe Same Day Delivery, grade zu Pandemiezeiten
Auspacken und Aufbauen
Das sieht sehr friedlich aus und ist es jetzt grad auch mal
Alles einrichten
Die Schulbratsche ist mit in Berlin, die eigene ist Zuhause. Geübt wird jeden Tag

Abends wird es dann noch ärgerlich. Bizzidad schreibt um 18 Uhr, er seit 19 Uhr fertig und kurz vor 20 Uhr Zuhause. Die beiden Kleinen haben Hunger, der Große möchte lieber mit Papa essen, daher koche ich nur den Kleinen Nudeln. Um 19:50 schreibt er dann, sie seien gleich fertig. Für den Großen reichen die restlichen Nudeln der Kleinen noch.

Bizzidad holt dann noch schnell Nudeln bei unserem Lieblingsitaliener

Sonntag, 27. September

Die Kinder schlafen bis nach 8, gestern waren sie so früh wach und meckerten ab Nachmittag, sie seien müde. So startet der Tag etwas entspannter. Es regnet und die neuen Infektionszahlen sind unschön.

Der Papa hat auch das Wobbel aus dem Auto geholt
Wochenende
Sie malen dann wieder
Haushalt ist natürlich auch hier zu tun

Viel Packen müssen wir nicht, wir kommen Freitag wieder. Die Kinder nehmen Kuscheltiere, Kopfhörer und Tablets natürlich mit, sonst wird es im Zug langweilig. Masken selbstverständlich auch, die haben wir hier gewaschen.

Noch neues Insulin aufziehen
Anziehen müssen sie sich heute schon irgendwann
Ein bißchen Fröhlichkeit am trüben Tag

Vielleicht hätte ich nicht Bach dirigiert von von Karajan an machen sollen. Ich bin sentimental und vermisse Oma und Opa. Außerdem überlege ich, auf welchem Berliner Friedhof meine Großtante und mein Großonkel begraben sind. Omas große Schwester. Beide Brüder sind im 2. Weltkrieg gestorben, ihr Vater vor ihrer Geburt im 1. Weltkrieg. Zwei Fluchten, einmal aus Schlesien, einmal aus der DDR über Berlin.

Kaffee? Kaffee.

Die Kinders spielen weiter. Kurz nach 14 Uhr müssen wir los. Ich hoffe, heute fehlt nicht unser Zugteil und dass es nicht so abartig voll wird.

Sofazeit
Zweites Frühstück
Sonne?!
Auf dem Weg nach Hause
Alle mit Maske
Das WiFi scheint zu funktionieren
Und der Zug ist vollständig da! Mit unseren reservierten Plätzen und bisher nicht überfüllt
Ich wage es, mir auch Kopfhörer aufzusetzen
Malen
Streckensperrung und dann in Unna warten. Die Kinder wollen Abendessen
Das erste Mal seit Februar Schwebebahn
Schwebi!

Und dann sind wir Zuhause. Immerhin bis Freitag, wenn auch ohne den bizzidad.

*unbezahlte, unbeauftragte Werbung, Marken erkennbar, Markennennung, Verlinkung

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