Allein, kinderfrei und zweisam im Frühling – unser Wochenende in Bildern 20. & 21. Februar

In NRW öffnen nächste Woche die Grundschulen wieder, mit Präsenzpflicht, während die dritte Welle deutlich ins Rollen kommt. Daher sind der Bizzidad und die Jungs Freitag mit den ersten Sachen nach Hause gefahren. Die Jungs sind jetzt zwei Tage bei Oma, bevor sie Oma nicht mehr sicher sehen können, weil sie erzwungene Kontakte haben. Daher hatten Bizzidad und ich dieses Wochenende den absoluten Luxus aller Corona-Eltern: kinderfrei und Zweisamkeit. Das Ganze bei diesem absoluten Traumwetter! Das tat uns so gut.

Alle Wochenenden in Bildern kurz #WiB findet Ihr wie immer bei Grossekoepfe.

Samstag, 20. Februar

Meine Nacht wird kurz unterbrochen. Die Pumpe hatte beim ins Bett gehen um 23:30 80% Akku. Um 5 weckt sie mich mit dem Alarm, die Batterie habe nur noch 5%. Also Kabel holen und verkabelt weiter schlafen.

Pumpenalarm

Dann schlafe ich doch noch mal ein.

Koffein muss sein
Beim Packen begegnet mir der kaputte Dino des Kleinen: wir suchen immer noch exakt diesen Dino!
Die gesammelten Dosen wegbringen
Traumhafter Tag
Ich schmelze in Wollwalk. Aber ich habe hier keine andere Jacke
Einkaufen war ich auch
Der Router funktioniert bis aufs Dach, der Liegestuhl wird mein Arbeitsplatz
Wir bestellen noch mal Essen – ohne Rücksicht auf Wünsche der Kinder nehmen zu müssen
Wer sich über die Menge wundert: wir essen auch heute davon
Werd mein Lieblingsessen vermissen
Es ist so entspannt zu zweit
Wir waren wie die meisten Eltern seit einem Jahr nie wirklich zweisam.
Wein und Netflix oder „netflix & chill“?
Knabberzeug haben wir auch

Ich merke, wie ich leise durch den Flur gehe, damit die Kinder nicht wach werden. Aber es sind doch gar keine Kinder da!

Sonntag, 21. Februar

Wieder ein traumhaft sonniger Tag und noch deutlich wärmer als gestern. Bizzidad packt erst mal alles wieder um, was ich gepackt habe. Ich buche meinen Zug. Samstag geht es auch für mich endgültig zurück. Erst mal wird nur Bizzidad nach Berlin pendeln. Denn auch, wenn es offenbar viele nicht verstehen möchten, er arbeitet hier. Dadurch, dass wir alle hier waren, entfielen Reisebewegungen, sonst wäre er jede Woche hin und her gefahren. Er wird vorraussichtlich 2021 komplett in Berlin arbeiten.

Gepackte Sachen
Bizzidad hat Frühstück und die Lieblingssachen der Kinder geholt
Der Himmel
Da wir frühstücken wollen, koche ich zum ersten Mal in meinem Leben Eier in einem Topf
Frühstück!
Natürlich machen wir Fotos
Windgeschützt ist mir sogar zu warm in zwei Schichten
Ich fotografiere zurück
Was für ein Frühlingsmorgen – im Februar
Noch ein Pärchen-Selfie

In der Mittagszeit fährt der Bizzidad dann los. Ich bleibe noch ein paar Tage hier und hoffe, dass das Thema Präsenzpflicht sich schnell erledigt und wir uns weiter schützen können und nur Kontakte, die uns wichtig sind mit geringem Risiko haben können statt Schulbetrieb ohne Schutz.

OT: Hass im Netz

Nebenbei möchte ich auf meine Beiträge zu Hass im Netz und dass wir alle nur kurze Einblicke habe „kennen wir uns“ verweisen. Es gibt Hass und Drohungen in großem Stil wie gegen Lauterbach und Drosten, die hoffentlich juristische Konsequenzen haben. Aber es gibt auch so viel Hass und Beleidigungen gegen BloggerInnen und InstagramerInnen. Mich erwartete heute auf Insta eine PN einer Person, die ich schon mehrfach geblockt habe. Die Person erstellt immer neue Accounts, um mich zu beschimpfen. Als Ursache sehe ich besonders kognitive Dissonanz, diese Menschen können oft mit der Angst nicht leben und alles, was ihr Weltbild ins Wanken bringt, ruft Hass hervor. Aber wie schlimm muss ein Leben sein, dass man dann die Nacht mit beschimpfenden Nachrichten verbringt? (Bizzidads Kommentar war, ich solle schreiben, dass wir um 1:30 „besseres zu tun“ hatten). Ich melde und blocke. Aber mir macht es Sorgen. Diese Menschen bräuchten eigentlich Unterstützung.

Genauso im Blog, Kommentare schalte ich manuell frei, wegen Spamflut sind Kommentare zu älteren Beiträgen automatisch deaktiviert (mit Update ging mein automatischer Filter nicht mehr). Aber wieso maßt man sich als Fremde völlig unwissend ein Urteil an und meint, das mitteilen zu müssen? Eine Influencerin auf Insta mit Zweitwohnsitz berichtet von bösen Nachrichten, wenn sie sich an ihrem Wohnsitz aufhält. „if you can’t say something nice don’t say nothing at all“ (ist übrigens von Disney). Wenn Euch mein Leben nicht passt, folgt doch einfach nicht? Durch die falschen Behauptungen und wilden Unterstellungen in den Kommentaren oder Nachrichten merke ich nämlich direkt, wer uns denn kennt. Diese Personen offensichtlich nicht.

Wie kann man sich anmaßen, die Lebenssituation anderer Menschen unwissend und ungefragt zu „kritisieren“ und zu beurteilen? Wir alle leben in dieser belastenden Zeit und ich habe grade keine Energie, mich neben Politik, meiner Familie, FreundInnen und Arbeit auch mit wüsten Unterstellungen fremder Menschen zu befassen. Es gibt nämlich echte Sorgen echter Menschen.

Ein Gedanke zu „Allein, kinderfrei und zweisam im Frühling – unser Wochenende in Bildern 20. & 21. Februar“

  1. Vielen Dank für deinen Rückblick und die tollen Bilder von euch beiden. Wir hatten hier den ganzen Tag Nebel, es war schrecklich.

    Mir tut es sehr leid, dass du so beschimpfst wirst. Da fehlen einem echt die Worte.
    Ich hoffe, du hast derweil eine gute Zeit in Berlin und es findet sich eine Lösung bzgl der Schule.

    LG Tanja

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