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Sommer, Stress und Meloneneis

Die letzten Wochen war es still hier, zu still. Ich überlege noch, wie ich einen Teil davon als Blogeintrag verarbeiten soll, es würde sehr politisch und voller Wut über die Schulpolitik in NRW und generell Behörden. Gestern kränkelte dann der Große mit Kreislauf, Bauchweh, Übelkeit und Kopfweh etwas, wir tippen auch eher aufs Abfallen der Belastung und Verarbeiten, seine Brüder haben wir aber kurzfristig zur Oma ausquartiert, daher ist es sehr still hier heute und ich habe mal etwas Zeit. Daher jetzt ganz einfach ein „Rezept“, wenn man es überhaupt so nennen kann, wir haben  nämlich diesmal leider keine leckere Wassermelone erwischt, also gibts Meloneneis!

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Allgemein

Scheidungsenkel – Wortneuschöpfung

Meine Eltern sind geschieden, schon so lange, dass es für mich total normal ist, getrennt sind sie seit ich in der 5. Klasse war. Für mich ist es also Normalzustand und für unsere Kinder auch. Oma und Opa sind völlig voneinander getrennte Personen, die Partner haben, aber nichts gemeinsam. Man ist entweder bei Oma oder bei Opa. Letztes Wochenende waren wir Sonntags bei meiner Mutter und Montags bei meinem Vater, als dem Mann des Hauses auffiel, dass unsere Kinder „Scheidungsenkel“ seien. Den Begriff gibt es nicht, nur „Scheidungskind“. Vermutlich, weil es das Konzept in unserer Generation nicht gab? Bei den Großeltern meiner Freunde gab es zwar Witwen und selten Witwer, aber Scheidung? Meine Omi war geschieden, aber der Kontakt war immer gering und meinen Opi gab es nicht, also war sie einfach alleine aus meiner Sicht. Meine „nahen“ Großeltern, die mein Leben geprägt haben, waren verheiratet und immer zusammen. Weiterlesen „Scheidungsenkel – Wortneuschöpfung“

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schnelles Brot – irisches Soda Bread

Heute ist Feiertag und wie meistens an Sonntagen und freien Tagen, backen wir selbst, diverse Rezepte habe ich schon gepostet. Heute gibt es irisches Soda Bread, das am einfachsten zu backende Brot, das ich kenne, es gelingt immer und muss NICHT gehen!

Hier also das Rezept, wie ich es backe:
500g Mehl (je nach Vorliebe, ich nehme 2/5 Vollkorn und 3/5 Weißmehl)
1 TL Natron 
1 TL Salz
1 TL Zucker 
mit den Händen vermengen und durch die Hände rieseln lassen. Ofen auf 220 Grad vorheizen. 
Dann ca. 400-450 ml Buttermilch dazu geben, bis der Teig knetbar, aber nicht zu nass ist. Mit bemehlten Händen einen Brotlaib formen und einritzen, auf das Backbleck legen (Backpapier) und ca 30-40 Minuten backen. Der Laib klingt hohl, wenn das Brot fertig ist. 
Ich mag es am liebsten mit salziger Butter und Marmelade. Guten Appetit!