Nerviger Blutzucker, Wald und Sommerhitze – unser Wochenende in Bildern 8. & 9. Mai

Es ist Mai und nachdem Freitag Hagel und Schnee kamen plus ein heftiges Gewitter, ist plötzlich Sommer. Leider spinnt mein Blutzucker völlig rum und ignoriert Korrekturversuche. Entsprechend erschöpft bin ich. Diese Woche gab es neben Arbeit zwei neue Blogbeiträge, einmal den Gastbeitrag von Maike Huhn zum Thema von Armut betroffene Familien in der Pandemie und mein wmdedgt. Denn mir ist bewusst, dass ich Privilegien habe und daher ist eine andere Perspektive umso wichtiger.

Alle Wochenenden in Bildern, kurz #WiB findet Ihr wie immer bei Grossekoepfe.

Samstag, 8. Mai

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Ein ganz normaler Mittwoch – #wmdedgt – Tagebuchbloggen

Heute ist der 5. und nun ist es 21:59, 2 von 3 Kindern sind noch wach und eigentlich bin ich todmüde. Aber irgendwie ist doch mal nötig, Tagebuch zu bloggen zu „was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ kurz #wmdedgt

7:10 ich werde wach, kurz drauf will der Kleine mit Papa kuscheln. Ich würde gern noch schlafen

8:30 ich stehe dann doch mal auf. Vorher habe ich nur am Handy gelesen und gearbeitet.

9:30 der Mittlere und der Kleine haben gefrühstückt, ich gehe dann noch schnell Duschen. Der Große hat die ganze Zeit schon Videokonferenz. Der Gastbeitrag von Maike Huhn über von Armut betroffenes Leben während der Pandemie geht online.

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Armes Deutschland – Familien in Armut und die Pandemie. Ein Bericht.

Um auch andere Perspektiven und Sorgen zu zeigen als mein eigenes Leben widerspiegelt, schreibt hier wieder Maike Huhn einen Gastbeitrag über Menschen, die von Armut betroffen sind. Denn das betrifft Menschen während der Pandemie noch mal mehr als ohnehin schon. Ostern schrieb sie hier über arme Ostern.

Ich habe lange versucht, in Worte zu fassen, wie es Menschen mit geringem Einkommen derzeit geht. Sicher, ich habe trotz des Hartz-IV-Stempels immer noch Privilegien, wie eben ein abgeschlossenes Studium, aber von den grundsätzlichen Problemen am Existenzminimum bewahrt mich das trotzdem nicht. Es bewahrt vor allem auch mein Kind nicht davor, immer wieder damit konfrontiert zu sein, dass für irgendwas gewünschtes gerade kein Geld da ist. Die derzeitige Situation macht die Suche nach einem neuen Job im Bereich Geisteswissenschaften oder auch im inhaltlichen Datenmanagement nicht gerade einfacher. 

Armut hat viele Gesichter

Zunächst einmal sei gesagt, dass Armut sich nicht allein auf „temporär kein Geld haben“ beschränkt, und auch ein sogenanntes „sozial schwaches Umfeld“ sei hiermit als Begriff in Frage gestellt. Armut hat viele Gesichter und geht eben sehr oft mit wenig Geld einher. Es ist aber nie derselbe Betrag, der fehlt, es sind unterschiedliche Probleme, die diesen Mangel an finanzieller Stütze erzeugen. So zählen nicht nur Hartz IV und Wohngeld in diesen Bereich, sondern auch Erwerbslosenrente, und verschiedene Behinderungen sind sozialleistungsberechtigt.

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Muscheln sammeln, 1. Mai & Mamaleben – unser Wochenende in Bildern 1. & 2. Mai

Werbung enthalten Der Bizzidad ist verwundert, dass schon wieder Zeit fürs Wochenende in Bildern ist. Denn aktuell ist einfach so viel los, dass die Woche rasend schnell vergeht. Wir haben Distanzunterricht und Arbeit zu koordinieren und irgendwie Familienleben und planbar ist ohnehin nichts. Immerhin gab es diese Woche einen Blogbeitrag, denn neben meinem Hauptjob blieb nicht so viel Zeit. Ich habe über das mir so wichtige Thema „nachhaltige Menstruation“ gebloggt, über Menstruationstasse und Periodenunterwäsche von femtis (daher Werbung) Das Wochenende hatte jetzt immerhin besseres Wetter als angekündigt, also konnten wir doch einiges unternehmen. Alle Wochenenden in Bildern findet Ihr wie immer bei Grossekoepfe.

Samstag, 1. Mai

Maifeiertag. Wir schlafen aber irgendwie alle aus. Meine Familienmitglieder tauchen alle deutlich nach 10:30 auf.

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Nachhaltige Menstruation – Menstruationstasse und femtis Periodenunterwäsche

Werbung* & CN: Blutung, Menstruation

Etwa die Hälfte der Bevölkerung dieses Landes zwischen 13 und Ende 40 erlebt etwa alle 25-35 Tage (es kann auch kürzer sein oder deutlich länger, beispielsweise bei PCOS) die Menstruation oder Periodenblutung oder „die Tage“. Weltweit sind es laut Unicef ca. 300 Millionen jeden Tag. Trotzdem scheint das Thema ein Tabu-Thema zu sein, weil es intim ist. Ich muss sagen, ich bin auch so sozialisiert. Menstruierende fragten „heimlich“ leise, ob eine Person einen Tampon für sie habe oder eine Binde. Denn irgendwie wird alles mit Körperflüssigkeiten oft als „bäh“ gesehen und verschwiegen. Oder bin ich die einzige, die irgendwie auch erst ziemlich spät von Wochenfluss nach der Geburt gehört hat?

Tampons und Binden machen die Regelblutung zumindest okay, Menstruierende in anderen Ländern haben ganz andere Probleme und Sorgen (Link zu Unicef), da ihnen Hygieneartikel fehlen. Da verpassen Jugendliche Schultage.

Nachhaltiger werden – Müll vermeiden, auch während der Menstruation

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Familie im Wald, Filmabend und Fastfood – unser Wochenende in Bildern 24. & 25. April

Nachdem ich die Woche die Antwort auf alle Fragen bekommen habe, war nun wieder Wochenende. Letztes Wochenende sind wir in der Stadt geblieben, diesmal war das Wetter stabiler und deutlich sonniger als gedacht. Diesmal waren wir also wieder im wunderschönen Berliner Umland unterwegs. Nur kalt ist es dennoch wieder, aber dafür haben wir Wollsachen. Die Woche war für uns alle arbeitsreich. Irgendwie dreht sich hier alles um Alltag inklusive Arbeit und zwangsläufig Politik. Immerhin bin ich etwas beruhigter, da ich zumindest einmal geimpft bin.

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Samstag, 24. April

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Politik und Alltag sind hier einfach Thema Nr. 1 – Distanzunterricht und Homeoffice #mütend

Einige scheint es zu irritieren, dass es hier, ausser den Wochenenden in Bildern, immer politischer wird. Hier finden weniger Kinderthemen statt als Politik. Wir erleben neben Homeoffice und Homeschool wenig anderes. Die, aus meiner Sicht, völlig verbockte Schulpolitik prägt unseren Alltag sehr und ich bin müde und wütend, #mütend also. Denn die Planbarkeit ist absolut 0. Bei uns sind die Schulen diese Woche kurzfristig doch noch im Distanzunterricht geblieben. Die Kurzfristigkeit lag aber nicht an der Stadt Wuppertal, sondern am Land. Die Wuppertaler Inzidenz ist aktuell <240. Nun soll auch die neue Grenze von Inzidenz >165 für Schulen kommen. Eine neue absurde Zahl, auf Twitter wurde gemunkelt, sie sei gewürfelt, oder man habe die eigentlich festgelegte Inzidenz 35 von 200 abgezogen. Offenbar ist es aber die durchschnittliche Inzidenz aktuell. Wird die Zahl also steigen. Was es genau heisst für Schulen: unklar.

Planungssicherheit? Nö! Versagen der Politik

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Gothic-Tulpen, Aprilwetter & Eis – wir spazieren durch Berlin, unser Wochenende in Bildern 17. & 18. April

Wieder ein Wochenende mit Aprilwetter. Es wechselt zwischen Sonne und Regen. Daher haben wir Berlin gar nicht verlassen und waren viel Zuhause. Samstag brauchten die Kinder alle neue Bücher, also waren wir Bücher kaufen in zwei Buchläden und haben Eis gegessen. Sonntag war ein erst sehr gammeliger Tag, dann aber doch 8km durch Pankow spaziert.

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Samstag, 17. April

Da Freitag schon fest stand, dass die Kinder die nächste Woche keinen Präsenzunterricht haben werden, konnten wir relativ entspannt ins Wochenende starten.

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Schulen auf/Schulen zu – Maßnahmenchaos und Frust für Familien #CoronaEltern

Ich bin es grade so dermaßen leid. Die diversen Medien greifen zwar die Thematik der Familien in der Coronakrise auf, aber gefühlt ist alles für mich völlig undifferenziert. Auch der Austausch auf Social Media ist ziemlich schwarz-weiß. Es scheint nur die Option „Schulen komplett auf“ und die Möglichkeit „Schulen komplett zu“ zu geben oder ein pauschales Wechselmodell als alleinseligmachende Idee. Die einen beharren auf Präsenzunterricht mit Präsenzpflicht um jeden Preis, die nächsten finden jegliche Präsenzangebote gehören verboten.

Es wurde politisch verpennt an Familien zu denken

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