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Gastbeitrag: Langzeitstillen wie Bloggerin Susanne es erlebt

Ich freue mich, Euch heute erstmals einen Gastbeitrag präsentieren zu können, die Bloggerin Susanne vom Blog „Zuckerschnute – Familienkram und so“ erzählt über ihre Erfahrung mit dem Stillen, wie sie dann zum Langzeitstillen kam. Da ich selbst überzeugte Nicht-Stillerin bin, möchte ich trotzdem oder grade deshalb hier auch sehr positive und wichtige Erfahrungen zum Thema Stillen präsentieren, da mein eigener Weg eben mein Weg ist und Stillen sehr wichtig und sehr schön für Mama und Kind sein kann, wie es bei Susanne und vielen anderen Mamas ist, wo es zwar Schwierigkeiten geben kann, die zu überwinden versuchen sich sehr lohnt. Ganz lieben Dank an Susanne für den tollen Beitrag! 

Hallo, mein Name ist Susanne, ich bin 37 Jahre alt und Mutter zweier Kinder. Denise hat mich eingeladen, einen Gastartikel zum Thema „(Langzeit-)Stillen“ zu schreiben und dieser Einladung folge ich sehr gern. Wenn ich meinem 25-jährigen Ich erzählen könnte, dass ich heute diesen Artikel zu diesem Thema schreibe, wäre es vor Lachen wohl vom Stuhl gefallen. Stillen war für mich lange Zeit ein verborgenes Thema. Einerseits war es völlig normal und andererseits wollte ich damit nicht konfrontiert werden. Stillen in der Öffentlichkeit war für mich nahezu der Gipfel der Obszönität. Dafür könnte man doch nun wirklich aufs Klo gehen oder zu Hause bleiben!

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neues Beistellbett für den Kleinsten

Wir schlafen mehr oder minder im Familienbett mit unserem Jüngsten (17 Monate), er schläft bis 23/0 Uhr in seinem Zimmer in seinem Bett, dann gibts die Flasche Milch und er kommt mit zu uns. Bisher hatten wir dort ein Ikea-Bett mit offener Seite zu uns, da wir aber im Dezember umgeräumt haben, damit er mehr Platz zum Spielen in seinem Zimmer hat, daher steht nun der Wickeltisch bei uns.

Wir haben nun am Wochenende optimiert und das einfache Beistellbett gebaut: Weiterlesen „neues Beistellbett für den Kleinsten“

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Brüssel 22.3.2016 – Beitrag ohne Fotos

Dieser Beitrag wird nun untypisch unbunt. Wie im letzten Beitrag zu unserem Irlandurlaub schon kurz notiert, wären wir am 22.3.2016 von Brüssel geflogen. Wir waren in Brüssel.

Bei der Planung, die sowieso recht spontan 3 Wochen vorher war, hat der Göttergatte festgestellt, dass Flüge von Brüssel nach Dublin extrem viel günstiger als aus Deutschland waren. Unser Urlaub sollte nicht so teuer werden, trotz Benzin und Parkgebühr haben wir viel Geld gespart. Ich hatte zwar schon im Februar beim Umstieg in den Eurostar in Brüssel ein sehr ungutes Gefühl, aber wir sagten uns, dass das doch der Flughafen sei und nicht der Bahnhof in der Innenstadt. Am Abend vor dem Abflug Morgens sprachen wir noch darüber, wann wir los müssten, der Mann war der Meinung, es gebe keinen Berufsverkehr und 3 Stunden würden dicke reichen. Ich sah das anders. Aber er entschied, dass das so passe. Wir fuhren also am 22. ganz früh Morgens los, unser Navi sagte die Ankunftszeit 7.51 im Parkhaus voraus. Er hatte am Abend noch das Parkhaus direkt am Terminal gebucht.

In Deutschland kamen wir aufgrund der Uhrzeit prima voran. In Belgien dann die ersten Staus und das Navi rückte die Ankunftszeit langsam weiter vor. Damit wir aktuelle Infos zur Verkehrslage bekommen, buchte ich schnell einen Datenpass für einen Tag für mein iPhone. Da es nahe Brüssel komplett dicht wir, entschieden wir uns, Landstraße zu fahren und von hinten an den Flughafen zu fahren. Mein iPhone lotste uns, das Navi wollte uns auf die Autobahn zurück schicken. Wir fuhren dann eine Weile parallel zum Flughafen, inzwischen war die Ankunftszeit eher 8.40. Dann stockte auch da der Verkehr, es war schon 8.20, es kam das erste Polizeiauto und zwei Krankenwagen an uns vorbei. Wir dachten, klar, ein Unfall weiter vorne, daher stockt es so. Dann kamen mehr Polizeiautos, mehr Krankenwagen, Feuerwehr. Wir dachten, oh, ein ganz schlimmer Unfall. Die Ankunftszeit auf dem Navi rückte weiter, nun auf nach 9 Uhr, wir näherten uns einer Stunde vor Abflug. Wir überlegten schon, dass ich mit den Kindern aussteige und einchecke, wenn wir ankommen, er parkt. Aber es ging nichts mehr. Mehr Rettungswagen, mehr Polizei. Die Ankunftszeit auf dem Navi rückte weiter, es wurde klar, den Flug kriegen wir nicht mehr. Wir fingen also an zu Streiten, dass es sehr wohl Berufsverkehr gebe und wieso wir nicht eher gefahren seien.

Dann kam eine WhatsApp der Studentin aus GöGas Büro „ist bei Euch alles in Ordnung?? Geht es Euch gut??!“, wir standen auf der Zubringerbrücke, ich schrieb zurück, nichts sei gut, wir würden den Flug verpassen. Als Antwort kam ein Screenshot von Spiegel Online. Terroranschlag in Brüssel Zaventem. Ab da standen wir eigentlich nur noch unter Schock und alles ist ein Film. Ich habe versucht, meine Eltern anzurufen, Netz ist schon zusammengebrochen, wer Whats App hatte, hat eine Nachricht bekommen und bei Facebook habe ich mich auch gemeldet. Belgisches Radio riet schon zu Social Media. Irgendwann kam ich durch, meine Mutter hat auch meinen Vater angerufen. Außerdem kamen diverse Rückmeldungen, was denn Brüssel mit uns zu tun habe, wir würden doch aus Düsseldorf fliegen. Nein? ankommende Anrufe gingen noch. Wir standen dort. Nun kamen neben noch mehr Feuerwehr und Polizei auch graue Wagen mit verdunkelten Scheiben. Wieder später kam die Presse, die mit Übertragungswagen auf dem Standstreifen vorbei rasten. Wir riefen bei Aer Lingus an, was wir tun sollten, die wussten nichts. Wir werden der Studentin vom GöGa ewig dankbar sein, sie hat das von Deutschland aus übernommen. Sie hat sich bis ins Headoffice in Dublin durchtelefoniert, um uns umzubuchen. Es klingt total bescheuert in der Situation, wir hatten aber drei Kinder im Auto, zwei von ihnen bekommen eben schon alles mit, der Große stellte Fragen und war besorgt, der Mittlere weinte, er wolle in den Urlaub. Wir hatten also nur die Möglichkeit, es auf sich beruhen lassen, Urlaub erledigt und die Kinder bekommen die volle Tragweite des Terrors auf ihr Leben mit oder wir versuchen, dass es für sie ein gutes Ende nimmt. Sie hat es wirklich geschafft, uns auf den Abendflug von Düsseldorf umzubuchen. Inzwischen waren wir auf dem direkten Zubringer/Autobahn. Menschen standen auf der Autobahn, aus Richtung Flughafen kamen Menschen über die Autobahn gerannt. Unser Baby brüllte vor Hunger. Wir wollten uns Dorf Zaventem abbiegen, aber das Militär ließ uns nicht. Es war alles abgeriegelt. Wir würden in die Gegenrichtung abgeleitet.

Wir wollten nur noch raus aus dem Land, man wusste nicht, was noch passiert. Inzwischen kamen die Meldungen aus der Metro. Mein Mann fuhr noch noch, er meinte, er hat nur ein Schild „Antwerpen“ gesehen und wusste, dahinter ist die Niederlande. Der Verkehr Richtung Brüssel ist zusammen gebrochen, bis zur Grenze standen die Autos in Gegenrichtung. Unsere Richtung war frei. Er meint, er wisse auch nicht mehr, wie schnell er gefahren sei, es sei ein Tunnelblick gewesen, nur weg dort. Unser Baby brüllte, der Mittlere weinte, er wolle sofort in den Urlaub und nicht erst nach Hause, der Große war schweigsam bis auf ein paar Fragen, die wir auch nicht beantworten konnten. Warum jemand so etwas tut? Ob auch Kinder verletzt oder tot seien?

In Holland direkt nach der Grenze haben wir angehalten. Die Grenze war übrigens komplett offen. So etwa 3 Stunden nach dem Anschlag. Keine Kontrolle, nicht mal jemand, der dort steht. Die Kinder haben essen bekommen und wir standen immer noch neben uns. Dass uns ein Stau und die ewige Verpeiltheit des Mannes das Leben retten.

Zuhause angekommen, habe ich erst mal den Kindern Nudeln gekocht, wir haben auf den iPads Nachrichten geschaut, Fernsehbilder wollten wir den Kindern nicht zumuten. Mein Mann ist schlafen gegangen, da klar war, dass wir in Dublin gegen 22 Uhr Ortszeit landen würden und Nachts irgendwann im Ferienhaus ankommen.

Wir sind frühzeitig nach Düsseldorf, da im Radio lange Schlangen und große Kontrollen angekündigt waren, die Sicherheitskontrolle war sehr leer und schnell. In Dublin holte uns der Kindersitzverleiher ab, er meinte, er habe meine Nachricht Mittags nicht verstanden, er dachte, wir hätten den Flug verpasst und kämen später, bis er ins Büro kam und Radio hörte. Der Autoverleiher hatte auch Mitleid und wir bekamen ein Auto im Parkhaus, nur eine Fahrstuhlfahrt entfernt. Nachts um halb 4 kamen wir in Kerry im Ferienhaus an. Ohne Essen, es war schon alles zu. Am nächsten Morgen war alles weit weg, so surreal.

Wir haben mehr als einen Schutzengel gehabt. Keine Frage, ich wünschte, es hätte überhaupt keinen Terroranschlag gegeben. Aber von allen schlimmen Szenarien hatten wir den bestmöglichen Ausgang. Was, wenn wir pünktlich und schon drin gewesen wären? Wir wären genau dort gewesen, wo es passiert ist. Es gibt Videoaufnahmen aus dem Parkhaus. Was, wenn wirklich der Mann das Auto geparkt hätte und wir getrennt gewesen wären? Was, wenn die Kinder das alles gesehen hätten? Man muss nicht physisch verletzt sein oder gar tot, um wirklich betroffen zu sein. Die Kinder wären doch psychisch am Ende gewesen. Und wir auch. Selbst, wenn wir nur im Parkhaus gewesen wären, man hätte mehr gesehen, wir wären dort nicht mehr weg gekommen, der Bahnverkehr wurde eingestellt. Wir hätten mit drei Kindern in einem Lager gesessen. Wir hätten zu denen gehören können, die mit drei kleinen Kindern über die Autobahn gerannt wären. Wir sind mit einem Schrecken davon gekommen. Der bei uns Eltern tief sitzt, aber unsere Kinder können weiter unbeschwert leben.

Und genau DAVOR fliehen die Flüchtlinge. Dem Terror, der in den Herkunftsländern zum Alltag gehört. Daher hat sich meine Einstellung #refugeeswelcome nicht geändert. Es sind sicher auch Terroristen darunter, radikalisierte Leute, die es rauszufiltern gilt. Aber eben ganz viele Menschen wie wir, die einfach nur im Sicherheit leben wollen.

Wir waren in Brüssel.

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Fernweh – Kurzstreckenweh?

Beim momentanen Wetter hier, Regen, Regen, Regen und es wird nicht mal wirklich hell, setzt das Fernweh ein. Allerdings ist mein „fern“ gar nicht so weit weg, sondern nur eine Autofahrt entfernt oder einen Kurzstreckenflug. Wenn ich andere Blogs lese, Bali, Australien, Hawaii, da zieht es mich gar nicht hin, zu warm, zu fremdes Klima und zu weit weg, mein Limit ist schon der Flug nach Kreta (wunderbare Insel), meine Erholung ist nach langer Rückreise immer schon dahin (abgesehen vom Flughafen Heraklion, der neben Paris Charles de Gaulle meine alleine Hassliste der Flughäfen toppt). Ich möchte nach Irland, mein gefühltes Zuhause. Meine Welt ist klein, ich bevorzuge Länder, in denen ich die Landessprache spreche, nicht erst seit den Kindern, aber besonders seitdem. Bei der aktuellen politischen Situation werden auch einige Ziele sicher nie auf unserer Liste stehen, die Türkei soll wunderschön sein, aber dort hin? Momentan nein.

Wir sind am 22.3.2016 nach Irland geflogen. Eigentlich von Brüssel. Kerry, die Weite und Leere und das ländliche waren nach dem Schock genau das Richtige. Alles war so weit weg, der Terror, Europa (die Iren nennen das Festland „Europe“), die Kinder waren dort genauso glücklich wie ich. Im Gegensatz zu uns interessierte sie zwar die atemberaubende Landschaft nicht weiter, aber sie liebten das Ferienhaus, die Ausflugsziele, das irische Kinderfernsehen. Irland ist optimales Reiseziel mit Kindern. In Irland haben immer noch viele wie es das Klischee sagt, viele Kinder. 3 Kinder sind völlig normal und alles ist darauf eingestellt.
Anders als in Deutschland gibt es Einkaufswagen mit 2 Kindersitzen, Hotelzimmer für 5 Personen, man kommt sich nicht exotisch vor, sondern einfach mal ganz „normal“. Egal, wo wir hin sind, wir kamen uns nie als Störfaktor vor mit unseren Jungs.

Irland ist eben kein Badeurlaub. Es gibt tolle Strände, wir hatten einen Sandeimer und drei Schaufeln dabei, die Jungs spielten barfuß und mit Fleecejacken. Das Vorurteil, dass es dort immer regnet, kann ich nicht bestätigen, hier regnets mehr und besonders ausdauernder. In Irland regnet es auch fast jeden Tag, aber man hat ungefähr alle Jahreszeiten innerhalb eines Tages, dann regnet es eben 10 Minuten, aber dann scheint die Sonne. Man sollte nur nie das Haus ohne Schirm oder Regenjacke verlassen.

Da wir Ostern dort waren, haben wir auch eine ganz tolle traditionelle Veranstaltung mitgenommen.  Eine Easter Egg Hunt im Park, man zahlt Eintritt, dann suchen alle Kinder im Park versteckte Obst- und Gemüsestücke, die sie später gegen Süßigkeiten tauschen können. Auch hier war man total nett zu den Kindern, eine Spaziergängerin mit Hund fand ein Stück Grapefruit und gab es unserem Großen. Alles bei strahlender Sonne, die Kinder hatten so einen riesigen Spaß. Sie fragen sowieso andauernd, wann wir endlich wieder nach Irland fahren. Wir Erwachsenen haben einfach jeden Tag diesen traumhaften Ausblick genossen, die Weite, das Meer, die saubere Luft.

In Irland beginnt die Saison erst im Mai, bis dahin und ab Oktober sind die Preise sehr human, ohne unseren Hotelaufenthalt in Dublin im Anschluss, haben uns Flüge, Mietwagen und Ferienhaus das gleiche gekostet, wie unser bevorzugtes Ferienhaus in Holland für eine Woche. Einkaufen ist in Irland inzwischen nicht mehr wirklich teurer als in Deutschland, wenn man nicht nur Importprodukte kauft. Das Ferienhaus war riesengroß mit 3 Schlafzimmern, 3 Bädern und 2 Wohnzimmern.

Besucht haben wir unter anderem das Ross Castle in Killarney (es lohnt sich immer die Heritage Card), die Titanic Experience und das Highlight, die Skellig Chocolate Factory, wo man so viel Schokolade probieren darf (und zuviel Geld ausgibt). Außerdem waren wir öfter am Strand, für die Großen ist Urlaub = Strand. Das Ferienhaus haben wir über Trident gebucht.

Was man aber beachten muss, es ist sehr ländlich und Handynetz ist teilweise Glückssache, ganz zu schweigen von LTE Empfang, man kann manchmal froh sein, wenn man überhaupt erreichbar ist. WLAN ist bei Hotels inzwischen üblich, bei Ferienhäusern eben nicht. Also eher ein offline-Urlaub. Kindle vorher mit Büchern laden und eine konventionelle Landkarte schadet auch nicht.

Wir hoffen, dass wir dieses Jahr auch wieder dort hin fliegen, bisher sind nur 2 Wochen im Sommer in Holland fest gebucht. Denn grade bräuchte ich einfach die Auszeit und Ruhe und dieses schönste kleine Land ist einfach mein Zuhause, seit ich das erste Mal zur Sprachschule in Dublin geflogen bin. Das Erasmusjahr im Studium hat das noch mal sehr vertieft. Dublin ist meine Stadt. Umso größer die Freude, dass unsere Kinder es genauso liebten und andauernd fragen, wann wir endlich wieder in Irland sind.

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Meine Insulinpumpe und ich

Ich bin insulinabhängig, ich habe Typ 1 Diabetes (Diabetesformen könnt hier u.a. hier nachlesen, tiefergehende Infos bekommt Ihr bei der Deutschen Diabetes Gesellschaft), das bedeutet mein Körper produziert kein Insulin. Wenn man isst, gehen die Kohlenhydrate (Zucker) ins Blut über und ohne Insulin bleiben sie dort, bei gesunden Menschen wird der Zucker durch das Insulin verstoffwechselt, bei mir nicht. Bei meiner Diagnose 1999 war mein Blutzucker über 600mg/dl, mein gesunder Mann hat immer einen Blutzucker von 87mg/dl, egal, was er gegessen hat. Anders als teilweise Typ 2 Diabetes, kann man Typ 1 Diabetes nicht Diät oder Ernährungsumstellung behandeln, man ist innerhalb kürzester Zeit komplett insulinabhängig, die Alternative wäre fatal.

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Joghurtesser – ich will keine Fertigjoghurts mit Zusatzstoffen mehr

Unsere Kinder essen alle 3 gern Joghurt, mindestens einen am Tag. Je mehr sie die essen, desto mehr stören mich die Zusatzstoffe, die ich völlig unnötig finde, ausserdem finde ich sie viel zu süß. Der Kleine und der Mittlere essen Joghurt auch gern Natur, der Große früher mit Obststücken gern. Daher habe ich nun beschlossen, mir reichts, es wird in Zukunft als Ausnahme mal einen Star Wars Joghurt oder ähnliches geben. Geschmacksvielfalt wollen sie trotzdem. Als ich dann nun die ersten (leider spanischen) Erdbeeren gesehen habe (bis wir ernten, dauert es noch), habe ich heute also begonnen.

Es ist ein Paket von 500g Erdbeeren, dazu aus unserer neuen Vanillemühle von Dr. Oetker Vanille, eine halbe Limette ausgepresst und eine Prise Zucker im Avent püriert (er ist etwas vergilbt, aber seit Ende 2009 ständig im Einsatz, für Babynahrung, zum Dampfgaren, Apfelmus kochen, kalte Saucen im Sommer oder eben Shakes und Pesto, für uns eine Top-Anschaffung) und dann in die Eiswürfelformen und in den Eisschrank. (in den Rest habe ich Milch geschüttet und es gab für die Kinder Erdbeermilch) Wir werden dann Portionsweise Eis-Legosteine in den Joghurt geben.

Dies also für Erdbeerjoghurts (es wird Mango folgen), dem Mittleren mahlen wir Vanille rein und wenn der Wunsch nach Schoki laut wird: Samba Dark von Rapunzel darunter rühren. Schmeckt mir besser als gewisse Schokocreme und die Zutatenliste liest sich viel besser.
Im Sommer mache ich auch immer Eis gern selbst mit Quark und Sahne und viel Obst.