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Danke für die Stressdiät! Präsenzbetrieb an den Schulen

Werbung ohne Auftrag* Meine Laune ist dauerhaft unter Gefrierpunkt. Mich machen so viele Dinge wütend, am Wochenende die Berichterstattung über diese unsägliche Demo in Leipzig, wo mir ein Rätsel ist, wieso man größtenteils maskenlose Personen ohne Abstand oder Einhaltung irgendwelcher Maßnahmen so demonstrieren lässt und der Rechtsstaat sich meiner Meinung nach Vorführen lässt. Restaurants müssen trotz Maßnahmen und Hygienekonzepten komplett schließen und da dürfen die gruppenkuscheln, die sowieso meinen, wir lebten in einer „Diktatur“?!

Mein Hauptproblem ist aber die Situation an den Schulen. Mein Körper hat auf Stressdiät umgeschaltet.

#BildungAberSicher

Das RKI hat eindeutige Stufenpläne mit Empfehlungen zum Schulbetrieb bei unterschiedlichen Inzidenzen. Wir haben hier inzwischen eine Inzidenz von >200. Aber es läuft weiter angeblicher Regelbetrieb. Oder anders gesagt, diese Landesregierung aus FDP und CDU mit einer Bildungsministerin, bei der ich mich frage, was genau sie für den Job qualifiziert, besteht auf „Regelbetrieb“. Die „Maßnahmen“ heissen Lüften und ab Sek I Masken. In der Grundschule wird nur gelüftet.

Habe ich irgendwie verpasst, dass Viren Vormittags frei haben? Dass sie am Schultor Halt machen?

Selbst der 5-Jährige versteht die Situation und trägt Maske

Mir geht’s mies – Gewichtsabnahme

Bei mir gibts unterschiedliche Level an Stress. Der Stress, der meistens auf tritt, führt eher zu schlecht Schlafen und Frustfressen. Aber das Level darüber, das ich eher seltener erreiche, ist schlimmer. Dann schlafe ich unerholsam, aber wie ein Stein, kann nichts mehr Essen. Der Appetit fehlt und mein Darm rebelliert bei Nahrungsaufnahme. An extremen Stresstagen läuft dann zusätzlich mein Blutzucker Amok und ist nicht mehr zu kontrollieren.

Wir sind wieder Zuhause. Ich stand also das erste Mal seit über einem Monat wieder auf der Waage. Mein Normalgewicht liegt so bei 65kg plus/minus. Mein Wohlfühlgewicht ist, wenn da 64,x steht. Frust beginnt bei mir so ab 66kg+. Tja. 61,6kg. So leicht war ich seit 20 Jahren nicht. Diese Abnahme ist nicht gesund. Aber ich bin einfach fertig. Dabei esse ich sogar wieder ein bißchen.

Mein Lieblingseis

Ich möchte etwas mehr Kontrolle

Mich macht dieser komplette Kontrollverlust fertig. Ich kann dank Präsenzpflicht an den Schulen absolut nicht kontrollieren, welche und wieviele Kontakte wir haben. Der Große sitzt übrigens heute Zuhause. Denn sie haben Onlineunterricht, laut dem Großen sind alle heutigen Lehrkräfte krank oder in Quarantäne. Gestern kam eine Schulmail. Sie war sehr lang und zeigt, dass eigentlich die Infektionslage komplett ausser Kontrolle ist. Die Schulleitung und Lehrkräfte sind mit sich überschlagenden Ereignissen konfrontiert und geben ihr Bestes. Unsere Landesregierung steckt währenddessen offenbar den Kopf in den Sand.

Ich möchte entscheiden können, welche Kontakte wir haben und wie. Wir sind übervorsichtig. Man soll seine Kontakte beschränken, das tun wir. Meine Kinder müssen sich aber täglich in die Situation begeben mit ca. 30 Leuten in einem Raum zu sitzen. Sie gefährden damit sich und mich.

Gitarrenunterricht online

Und dann noch alleine

Außer bei Magen-Darm-Infekten, weil die für mich potentiell lebensgefährlich werden können, bin ich für meine kranken Kinder immer da. Nur bei Erbrechen/Durchfall muss ich Abstand halten. Zum Glück ist das auch immer schnell durch und die Kinder verstehen es. Haben sie aber Fieber oder fühlen sich sonst mies, kuscheln wir, ich lese vor, ich bin da. Tja. Jetzt wären genau diese Anzeichen Alarmsignal und hiessen, Masken auf und Isolation. Mir bricht dabei das Herz.

Der Bizzidad ist beruflich doch wieder viel mehr in Berlin, als er mir mitgeteilt hatte. (Ja, Haussegen hängt weiter schief). Ich bin also alleine. Wird ein Kind krank, habe ich die Situation alleine. Ich bin Risikogruppe und kann mich kaum schützen und wenn nur zu einem hohen Preis. Aber ist den Kindern geholfen, wenn ich schwer erkranke oder sterbe? In diese Situation bringt uns die Politik aber. Dieses Festhalten an Präsenzpflicht statt Lernpflicht. Distanzunterricht und Homeschool stresst mich weniger, weil wir dann unser Familienleben leben können.

Distanzlernen funktioniert bei uns gut

Es ist nur eine Frage der Zeit

Ich rechne jederzeit mit neuen Quarantänen und ehrlich gesagt auch damit, dass eins der Kinder krank wird. Der Druck auf alle Familien ist immens. Meine Kinder kennen meine Krankengeschichte und möchten weder selbst krank werden noch mich oder gar die Oma infizieren. Wir wären auch gern als Familie zusammen. Im normalen Alltag Strohwitwe zu sein, ist schon anstrengend, aber machbar. Weil erstens nicht so ein Damoklesschwert über und schwebt und zweitens eben auch die Oma einspringen kann, man sich mit anderen Eltern abwechselt und der Alltag normal ist.

Wann passiert endlich etwas? Wie geht es Euch mit der Situation?

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