Scheidungsenkel – Wortneuschöpfung

Es gibt nicht nur Trennungskinder sondern auch Trennungsenkel – aufwachsen mit getrennten Großeltern

Meine Eltern sind geschieden, schon so lange, dass es für mich total normal ist, getrennt sind sie seit ich in der 5. Klasse war. Für mich ist es also Normalzustand und für unsere Kinder auch. Oma und Opa sind völlig voneinander getrennte Personen, die Partner haben, aber nichts gemeinsam. Man ist entweder bei Oma oder bei Opa. Letztes Wochenende waren wir Sonntags bei meiner Mutter und Montags bei meinem Vater, als dem Mann des Hauses auffiel, dass unsere Kinder „Scheidungsenkel“ seien. Den Begriff gibt es nicht, nur „Scheidungskind“. Vermutlich, weil es das Konzept in unserer Generation nicht gab? Bei den Großeltern meiner Freunde gab es zwar Witwen und selten Witwer, aber Scheidung? Meine Omi war geschieden, aber der Kontakt war immer gering und meinen Opi gab es nicht, also war sie einfach alleine aus meiner Sicht. Meine „nahen“ Großeltern, die mein Leben geprägt haben, waren verheiratet und immer zusammen. „Scheidungsenkel – Wortneuschöpfung“ weiterlesen

schnelles Brot – irisches Soda Bread

Heute ist Feiertag und wie meistens an Sonntagen und freien Tagen, backen wir selbst, diverse Rezepte habe ich schon gepostet. Heute gibt es irisches Soda Bread, das am einfachsten zu backende Brot, das ich kenne, es gelingt immer und muss NICHT gehen!

Hier also das Rezept, wie ich es backe:
500g Mehl (je nach Vorliebe, ich nehme 2/5 Vollkorn und 3/5 Weißmehl)
1 TL Natron
1 TL Salz
1 TL Zucker
mit den Händen vermengen und durch die Hände rieseln lassen. Ofen auf 220 Grad vorheizen.
Dann ca. 400-450 ml Buttermilch dazu geben, bis der Teig knetbar, aber nicht zu nass ist. Mit bemehlten Händen einen Brotlaib formen und einritzen, auf das Backbleck legen (Backpapier) und ca 30-40 Minuten backen. Der Laib klingt hohl, wenn das Brot fertig ist.
Ich mag es am liebsten mit salziger Butter und Marmelade. Guten Appetit!

Irland mit Kindern – Reisetipps

Urlaub mit Kindern – Irland mit Kindern – Reisetipps – Urlaubstipps für Familien

Redaktioneller Beitrag Nun zum zweiten Teil unserer Reise nach Irland. Wie letztes Jahr haben wir ein Ferienhaus am Ring of Kerry über Trident gemietet. Eins in der gleichen Siedlung, da wir wissen, wie die Häuser ausgestattet sind und in welchem Zustand, außerdem ist die Lage perfekt und die Verwalterin sehr nett und engagiert. Das Haus hat 3 Schlafzimmer, 3 Bäder, zwei Wohnzimmer und eine große Wohnküche, außerdem liegen die Häuser so, dass kein Durchgangsverkehr besteht und nur diejenigen, die dort wohnen, da hin fahren. So kann man die Kinder sehr sorglos alleine rumlaufen lassen. Unsere blieben dennoch immer nah am Haus. Nach Irland ist eher die Anreise teuer, die Ferienhäuser sind deutlich günstiger als ähnliche in Holland.

Was macht man also mit Kindern in Irland? Unsere haben keine Lust auf endlose Autofahrten, daher ist unser Radius kleiner als ohne Kinder, auch die Ziele sind eher nach ihren Interessen ausgelegt bzw. wir suchen gute Kompromisse. Unsere Basis ist Kenmare, eine süße Kleinstadt mit vernünftigem Supermarkt (Supervalu), Eisdiele und Spielplatz. Kenmare ist ein sehr süßer Ort aus dem Bilderbuch. „Irland mit Kindern – Reisetipps“ weiterlesen

Babyzen Yoyo+ Buggytest

Babyzen Yoyo+ Test – unser Buggytest des Reisebuggys Babyzen Yoyo+ Buggytest Babyzen Yoyoplus – Flugzeugtauglich

Redaktioneller Beitrag, enthält wegen Markennennung WERBUNG

Wir haben den Babyzen Yoyo+ getestet. Eigentlich wollte ich für den Urlaub meinen geliebten iCandy Raspberry mitnehmen, aber so schnell ließ sich keine Reisetasche auftreiben, abgesehen davon hatten wir letztes Jahr im Urlaub den Bugaboo Bee dabei und irgendwie funktionierte alles nicht ganz wie gewünscht. Zum Beispiel haben wir ihn (in der Reisetasche) am Gate abgegeben, aber bei Ankunft gab es ihn nicht am Flieger, dort, wo wir ihn dann bekommen sollten, kam er nicht, es kostete Zeit und Nerven. 2014 hatten wir kurz den Yoyo, mein Sohn mochte ihn aber nicht. Nun also ein neuer Versuch mit dem neuen, verbesserten Yoyo+. Die Veränderungen sind eher gering: der Korb ist deutlich größer, das Material des Dachs ist anders und er hat hinten eine kleine Tasche, außerdem ist der integrierte Tragegurt nun gepolstert. Die neue Version ist außerdem nun belastbarer bis 18kg. Auf dem Yoyo+ kann man außerdem Adapter für einen Autositz befestigen. Wir haben den Buggy wie alle Wagen selbst gekauft. Dies ist kein gesponserter Artikel.  „Babyzen Yoyo+ Buggytest“ weiterlesen

So still hier – Dublin mit Kindern

Dublin mit Kindern – Tipps für die Städtereise nach Dublin Irland mit Kindern

Redaktioneller Beitrag Jetzt wars eine Weile ruhig hier – wir waren nämlich im Urlaub. Ganz spontan gebuchte Ferien in Irland, erst Dublin, dann Ring of Kerry und noch eine Nacht in Dublin. Nun wurden wir schon von einigen überrascht gefragt, wie es mit Kindern in Irland und besonders in Dublin ist. Letztes Jahr in den Osterferien waren wir auch dort.

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Spielen im Urlaub – Reisezeit

Spielzeug mit in den Urlaub nehmen – Basteltipp für Reisespielzeug – Spielzeugbeutel

Redaktioneller Beitrag

Wenn man wie wir nicht immer an wettersichere Urlaubsziele fährt, ist die Beschäftigung der Kinder bei schlechtem Wetter durchaus Thema. Inzwischen haben wir zwar Amazon Prime und Netflix und ich speichere einige Sendungen, aber Fernsehen ist nicht DIE Urlaubsbeschäftigung. Daher, was kann man gut mitnehmen oder günstig vor Ort besorgen und die Kinder haben Spaß? Besonders wenn man fliegt, ist das Gepäck sehr begrenzt, letztes Jahr nach Irland hatten wir 2 Gepäckstücke a 15kg. Dazu Handgepäck.
Was nehmen wir also mit? Meine Mutter hat 3 Stoffbeutel in Turnbeutelgröße genäht.

diese Beutel nehmen wir immer mit. Der auf dem Foto ist zum Bauen, darin befinden sich Kapla-Steine, damit können Straßen, Häuser, Parkplätze, Zoo oder was auch immer gebaut werden. Im zweiten Beutel sind Spielzeugautos, damit spielen nämlich auch alle 3. Im dritten Beutel sind Legosteine und Männchen.

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Buggytest: iCandy Raspberry Buggy

iCandy Raspberry Test – wir testen den iCandy Raspberry Buggy – Buggytest – English summary available – umsetzbarer Buggy

Buggytest: unser iCandy Raspberry BuggyRedaktioneller Beitrag, enthält wegen Markennennung WERBUNG Nun hat es eine Weile gedauert, aber jetzt kann ich Euch endlich einen tollen Buggy vorstellen, den in Deutschland leider wenig bekannten iCandy RaspberryDen Kinderwagen haben wir selbst erworben. A summary in English is available below the article.Here is the English review of the iCandy Raspberry2 

Dies ist der Beitrag über den ersten iCandy Raspberry. Meinen Bericht zum iCandy Raspberry2 findet Ihr hier.

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Die Sache mit dem gemeinsamen Essen

Eigentlich essen wir gemeinsam am Tisch, aber manchmal wollen die Kinder lieber alleine essen

Familienalltag zeigt sich bekanntlich oft entfernt von den Idealen, die man irgendwann mal hatte. Eigentlich lege ich großen Wert auf gemeinsame Mahlzeiten aller anwesenden Familienmitglieder im Normalfall rund um den Esstisch. Man isst zusammen, man erzählt von seinem Tag, die Kinder machen Quatsch und man verbringt Zeit zusammen. Eine Mahlzeit als Familie ist für mich mehr als nur Essen. Oft sind noch Besucherkinder hier, so dass wir in noch größerer Runde um den Tisch sitzen. Mal gibt es Brot oder Brötchen, aber oft koche ich frisch. „Die Sache mit dem gemeinsamen Essen“ weiterlesen

Diabetes – die Diagnose

Meine Diagnose des Typ1 Diabetes als Teenager – Leben mit Diabetes Mellitus

ich wurde nun schon mehrfach gefragt und da ich mich dieser Tage mal wieder über einen Artikel aufgeregt habe, wo Diabetes als absolut lebensverändernd und schlimm dargestellt wurde, hier nun mein „Anfang“.

Ich war grade im 2. Semester an der Uni, als mein Durst immer stärker wurde, ich fing an, immer mehr zu trinken, oft auch Fanta und Cola (bis heute trinke ich ungern Wasser pur), es wurde immer mehr, bis zu 3-4 Liter am Tag. Entsprechend musste ich auch dauernd auf die Toilette, auch nachts oder in Seminaren, obwohl ich vorher gegangen war, für mich schien es logisch zu sein, wer viel trinkt, muss eben öfter. Außerdem hat es mich gefreut, dass ich als notorische Wenigtrinkerin nun viel trank. Zusätzlich habe ich in der Zeit abgenommen, ich wog vorher immer 54kg auf 1,73m, inzwischen war ich unter 50kg (meine Mitschülerinnen wollten mich ohnehin in ein „Internat für Dicke“ schicken – als abschreckendes Beispiel), obwohl ich normal bis viel aß. Ich wohnte noch Zuhause, dort gab es immer frisches, gesundes Essen, keine Fertigprodukte etc.. Meine Mutter fing an mich zu „nerven“, ich hätte vielleicht Diabetes. Ich fand es absurd. Entweder man hat das als Baby schon oder wenn man alt und dick sei. Ich hatte keine Ahnung. „Diabetes – die Diagnose“ weiterlesen

Gastbeitrag: Langzeitstillen wie Bloggerin Susanne es erlebt

Ein Gastbeitrag von Susanne zum Thema Langzeitstillen

Ich freue mich, Euch heute erstmals einen Gastbeitrag präsentieren zu können, die Bloggerin Susanne vom Blog „Zuckerschnute – Familienkram und so“ erzählt über ihre Erfahrung mit dem Stillen, wie sie dann zum Langzeitstillen kam. Da ich selbst überzeugte Nicht-Stillerin bin, möchte ich trotzdem oder grade deshalb hier auch sehr positive und wichtige Erfahrungen zum Thema Stillen präsentieren, da mein eigener Weg eben mein Weg ist und Stillen sehr wichtig und sehr schön für Mama und Kind sein kann, wie es bei Susanne und vielen anderen Mamas ist, wo es zwar Schwierigkeiten geben kann, die zu überwinden versuchen sich sehr lohnt. Ganz lieben Dank an Susanne für den tollen Beitrag! 

 

Hallo, mein Name ist Susanne, ich bin 37 Jahre alt und Mutter zweier Kinder. Denise hat mich eingeladen, einen Gastartikel zum Thema „(Langzeit-)Stillen“ zu schreiben und dieser Einladung folge ich sehr gern. Wenn ich meinem 25-jährigen Ich erzählen könnte, dass ich heute diesen Artikel zu diesem Thema schreibe, wäre es vor Lachen wohl vom Stuhl gefallen. Stillen war für mich lange Zeit ein verborgenes Thema. Einerseits war es völlig normal und andererseits wollte ich damit nicht konfrontiert werden. Stillen in der Öffentlichkeit war für mich nahezu der Gipfel der Obszönität. Dafür könnte man doch nun wirklich aufs Klo gehen oder zu Hause bleiben!

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