Diabetes – die Diagnose

Meine Diagnose des Typ1 Diabetes als Teenager – Leben mit Diabetes Mellitus

ich wurde nun schon mehrfach gefragt und da ich mich dieser Tage mal wieder über einen Artikel aufgeregt habe, wo Diabetes als absolut lebensverändernd und schlimm dargestellt wurde, hier nun mein „Anfang“.

Ich war grade im 2. Semester an der Uni, als mein Durst immer stärker wurde, ich fing an, immer mehr zu trinken, oft auch Fanta und Cola (bis heute trinke ich ungern Wasser pur), es wurde immer mehr, bis zu 3-4 Liter am Tag. Entsprechend musste ich auch dauernd auf die Toilette, auch nachts oder in Seminaren, obwohl ich vorher gegangen war, für mich schien es logisch zu sein, wer viel trinkt, muss eben öfter. Außerdem hat es mich gefreut, dass ich als notorische Wenigtrinkerin nun viel trank. Zusätzlich habe ich in der Zeit abgenommen, ich wog vorher immer 54kg auf 1,73m, inzwischen war ich unter 50kg (meine Mitschülerinnen wollten mich ohnehin in ein „Internat für Dicke“ schicken – als abschreckendes Beispiel), obwohl ich normal bis viel aß. Ich wohnte noch Zuhause, dort gab es immer frisches, gesundes Essen, keine Fertigprodukte etc.. Meine Mutter fing an mich zu „nerven“, ich hätte vielleicht Diabetes. Ich fand es absurd. Entweder man hat das als Baby schon oder wenn man alt und dick sei. Ich hatte keine Ahnung. „Diabetes – die Diagnose“ weiterlesen

Gastbeitrag: Langzeitstillen wie Bloggerin Susanne es erlebt

Ein Gastbeitrag von Susanne zum Thema Langzeitstillen

Ich freue mich, Euch heute erstmals einen Gastbeitrag präsentieren zu können, die Bloggerin Susanne vom Blog „Zuckerschnute – Familienkram und so“ erzählt über ihre Erfahrung mit dem Stillen, wie sie dann zum Langzeitstillen kam. Da ich selbst überzeugte Nicht-Stillerin bin, möchte ich trotzdem oder grade deshalb hier auch sehr positive und wichtige Erfahrungen zum Thema Stillen präsentieren, da mein eigener Weg eben mein Weg ist und Stillen sehr wichtig und sehr schön für Mama und Kind sein kann, wie es bei Susanne und vielen anderen Mamas ist, wo es zwar Schwierigkeiten geben kann, die zu überwinden versuchen sich sehr lohnt. Ganz lieben Dank an Susanne für den tollen Beitrag! 

 

Hallo, mein Name ist Susanne, ich bin 37 Jahre alt und Mutter zweier Kinder. Denise hat mich eingeladen, einen Gastartikel zum Thema „(Langzeit-)Stillen“ zu schreiben und dieser Einladung folge ich sehr gern. Wenn ich meinem 25-jährigen Ich erzählen könnte, dass ich heute diesen Artikel zu diesem Thema schreibe, wäre es vor Lachen wohl vom Stuhl gefallen. Stillen war für mich lange Zeit ein verborgenes Thema. Einerseits war es völlig normal und andererseits wollte ich damit nicht konfrontiert werden. Stillen in der Öffentlichkeit war für mich nahezu der Gipfel der Obszönität. Dafür könnte man doch nun wirklich aufs Klo gehen oder zu Hause bleiben!

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Brüssel 22.3.2016 – Beitrag ohne Fotos

Wie wir die Terroranschläge in Brüssel erlebt haben und ein Schutzengel uns gerettet hat

Dieser Beitrag wird nun untypisch unbunt. Wie im letzten Beitrag zu unserem Irlandurlaub schon kurz notiert, wären wir am 22.3.2016 von Brüssel geflogen. Wir waren in Brüssel.

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Meine Insulinpumpe und ich

Mein Leben mit Diabetes Typ1 und Insulinpumpe – ich bin Diabetikerin und trage Pumpe und Sensor

Ich bin insulinabhängig, ich habe Typ 1 Diabetes (Diabetesformen könnt hier u.a. hier nachlesen, tiefergehende Infos bekommt Ihr bei der Deutschen Diabetes Gesellschaft), das bedeutet mein Körper produziert kein Insulin. Wenn man isst, gehen die Kohlenhydrate (Zucker) ins Blut über und ohne Insulin bleiben sie dort, bei gesunden Menschen wird der Zucker durch das Insulin verstoffwechselt, bei mir nicht. Bei meiner Diagnose 1999 war mein Blutzucker über 600mg/dl, mein gesunder Mann hat immer einen Blutzucker von 87mg/dl, egal, was er gegessen hat. Anders als teilweise Typ 2 Diabetes, kann man Typ 1 Diabetes nicht Diät oder Ernährungsumstellung behandeln, man ist innerhalb kürzester Zeit komplett insulinabhängig, die Alternative wäre fatal.

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Joghurtesser – ich will keine Fertigjoghurts mit Zusatzstoffen mehr

Unsere Kinder essen alle 3 gern Joghurt, mindestens einen am Tag. Je mehr sie die essen, desto mehr stören mich die Zusatzstoffe, die ich völlig unnötig finde, ausserdem finde ich sie viel zu süß. Der Kleine und der Mittlere essen Joghurt auch gern Natur, der Große früher mit Obststücken gern. Daher habe ich nun beschlossen, mir reichts, es wird in Zukunft als Ausnahme mal einen Star Wars Joghurt oder ähnliches geben. Geschmacksvielfalt wollen sie trotzdem. Als ich dann nun die ersten (leider spanischen) Erdbeeren gesehen habe (bis wir ernten, dauert es noch), habe ich heute also begonnen.

 Es ist ein Paket von 500g Erdbeeren, dazu aus unserer neuen Vanillemühle von Dr. Oetker Vanille, eine halbe Limette ausgepresst und eine Prise Zucker im Avent püriert (er ist etwas vergilbt, aber seit Ende 2009 ständig im Einsatz, für Babynahrung, zum Dampfgaren, Apfelmus kochen, kalte Saucen im Sommer oder eben Shakes und Pesto, für uns eine Top-Anschaffung) und dann in die Eiswürfelformen und in den Eisschrank. (in den Rest habe ich Milch geschüttet und es gab für die Kinder Erdbeermilch) Wir werden dann Portionsweise Eis-Legosteine in den Joghurt geben.
Dies also für Erdbeerjoghurts (es wird Mango folgen), dem Mittleren mahlen wir Vanille rein und wenn der Wunsch nach Schoki laut wird: Samba Dark von Rapunzel darunter rühren. Schmeckt mir besser als gewisse Schokocreme und die Zutatenliste liest sich viel besser.
Im Sommer mache ich auch immer Eis gern selbst mit Quark und Sahne und viel Obst.

Wir haben 3 Kinder und 5 Stokke Tripp Trapps

In unserem Haushalt gibt es 5 Stokke Tripp Trapps – als Hochstuhl und als Schreibtischstuhl, Stokke Tripp Trapp Test – Treppenhochstuhl

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Wir sind ein Haushalt mit 3 Kindern, aber trotzdem stehen hier 5 Stokke Tripp Trapps und sicher kommt in 3 Jahren ein 6. hinzu. Damals beim 1. Kind haben wir überlegt, was wir für einen Hochstuhl anschaffen, ich mag kein Plastik und viele fand ich zu wackelig, wichtig war uns also Holz und dass er stabil ist. Uns fielen dabei die großen Preisunterschiede auf und der Tripp Trapp gehört zu den teuersten Modellen. Warum also diesen kaufen?

 

 

Ich google viel und gerne, lese in Foren und Facebookgruppen, ausserdem frage ich auch Freunde. Uns wurde der Tripp Trapp empfohlen, weil er mit wächst und nahezu unkaputtbar ist. Denn welcher Hochstuhl wird sonst vererbt in Familien? Auf kaum einen anderen kann sich auch ein Erwachsener setzen. Ausserdem fanden wir das Konzept wichtig, dass das Kind mit am Tisch sitzt und man als Familie isst und nicht das Kind alleine. Dass der Tripp Trapp mit wächst und es Babyzubehör gibt, kam noch als Argument dazu.
Also kauften wir Anfang 2010 den ersten Tripp Trapp, gezielt noch mit Holzbügel. In diesem sitzt unser Großer also etwa, seit er 5/6 Monate alt war. Inzwischen ist er zigfach verstellt worden, er wächst mit. Als 2012 unser Mittlerer geboren wurde, bekam natürlich auch er einen Stokke, inzwischen gabs das Newbornset, so dass er ab Geburt bei unseren Essen dabei lag. Ausserdem gabs die wunderschöne Edition in Brombeer, meiner Farbe.
Wir fanden und finden unsere Familienmahlzeiten sehr wichtig, man sitzt zusammen, isst und unterhält sich. Die Kinder erzählen von ihrem Tag, blödeln rum und wir machen Pläne.

2014 war die Schulanmeldung und neben der Schulranzenfrage (siehe letztes Posting) stellte sich auch die Schreibtischfrage. Kaufen wir einen sehr teuren Tisch mit Bürostuhl oder wird es einer unserer vorhandenen Weichholztische? Auf dem Tripp Trapp sitzt er immer optimal, er sitzt aufrecht, die Füße baumeln nicht und er wächst mit. Also kauften wir den 3. Tripp Trapp unseres Haushalts, diesmal gebraucht (eigentlich soll er noch lackiert werden…).

 

 

2015 wurde dann unser Kleinster geboren und bekam schon vor der Geburt seinen eigenen Tripp Trapp (in aqua), also der 4. Tripp Trapp. Zunächst mit Newbornschale, dann mit Babyset und nun erklettert er ihn selbst.

Ende 2016 war dann offensichtlich, dass unser Mittlerer an seinem Kindertisch nicht wirklich sitzen und malen kann, er wünschte sich einen Schreibtisch. Da er nicht so viel von unseren antiken Weichholzmöbeln hält, suchte er sich eine weiße Tischplatte plus Tischbeine bei Ikea aus und wir kauften einen Tripp Trapp gebraucht und er wurde in Wunschfarbe (hellgrau) lackiert. Nun haben wir also 5 Tripp Trapps im Haus.

 

 

Wenn wir Besuch von anderen Kindern haben, stehen dann teilweise alle 5 Tripp Trapps am Esstisch und auch erwachsene Gäste sitzen drauf. Denn, ob neu oder gebraucht, alle sind noch absolut stabil, was wir leider von dem günstigeren Treppenhochstuhl, den die Kinder bei Oma haben, nicht sagen können, dieser wird selten benutzt, dennoch fiel schon die Sitzplatte raus und der Schrittgurt riss.


 

Für uns sind die Tripp Trapps eine der besten Anschaffungen, da sie die Kinder so lange begleiten. Die gebrauchten beiden Stühle waren übrigens von Teenagern von etwa 16 Jahren.

Update 31.7.17: inzwischen hat sich bei uns was verändert und zwar an den Schreibtischen. Die Jungs haben nun Nomi by Evomove vom selben Produktdesigner, warum uns der Nomi überzeugt erfahrt Ihr im Produkttest

Buggytest Quinny Zapp Xtra2

Buggytest des beliebten Quinny Zapp Xtra2 Buggys – wir haben ihn getestet

Redaktioneller Beitrag, enthält wegen Markennennung WERBUNG Wir haben den Quinny Zapp Xtra2 getestet, unser aktueller Buggytest. Vor unserem Sommerurlaub, bei dem wir inklusive uns 5 Personen, ein Reisebett, Hochstuhl, 2 Fahrradsitze, meine unverzichtbare Nespressomaschine und das übliche Gepäck für 2 Wochen in einen VW Touran bekommen mussten, waren wir auf der Suche nach einem möglichst winzig kleinen Buggy, der eine Liegeposition hat und rückwärts gerichtet fahrbar ist.

Der Quinny Zapp ist meinem Eindruck nach der Klassiker unter den klein klappbaren Buggys, davon kam erst die zweiteilig klappbare Version Zapp Xtra und dann einteilig klappbar der Zapp Xtra2 (2017 kommt noch eine weitere Version auf den Markt). Wir konnten einen Zapp Xtra2 gebraucht von meiner Cousine bekommen. Wie alle Tests wurden die Kinderwagen von uns selbst gekauft, geliehen oder ertauscht. Es handelt sich nicht um einen gesponserten Artikel, sondern unsere Erfahrung.  „Buggytest Quinny Zapp Xtra2“ weiterlesen

Brio Go / Britax Go Kinderwagentest

Wir haben den Britax Go Brio Go Kinderwagen getestet – Britax Go Kinderwagentest Buggytest

Redaktioneller Beitrag, enthält wegen Markennennung WERBUNG Unser Test des Brio Go Buggys. Wie alle Tests wurden die Kinderwagen von uns selbst gekauft, geliehen oder ertauscht. Es handelt sich nicht um einen gesponserten Artikel, sondern unsere Erfahrung. 
Heute stelle ich Euch einen weiteren Kinderwagen vor, leider habe ich damals kaum Fotos gemacht bzw. finde sie nicht. Daher, für bessere und mehr Bilder, schaut am Besten beim Hersteller. Dennoch wollte ich gern unsere Erfahrung mit Euch teilen.

Es geht um den Britax Go, damals noch unter Brio Go verkauft, inzwischen ist sein Nachfolger Brio Go Next auf dem Markt mit kleineren Veränderungen.

„Brio Go / Britax Go Kinderwagentest“ weiterlesen

Wie? Er trinkt noch Milch?!

Unser Flaschenkind trinkt auch als Kleinkind immer noch seine Milch – warum er auch mit über 1 Jahr noch seine Milch bekommt, könnt Ihr in diesem Beitrag nach lesen

Update mit 27 Monaten: er trinkt immer noch seine Milch.

Unser Kleinster ist inzwischen 16 Monate alt, läuft, redet und spielt. Und er trinkt seine Fläschchen mit Pre. Immer öfter kommen verwunderte bis entsetzte Nachfragen Unbeteiligter. Wie?? Der trinkt noch 6-7 Flaschen Milch am Tag? Das müsse man ihm abgewöhnen. Ob der denn gar nichts esse?

Unsere Kinder sind Flaschenkinder, es gab von Anfang an Pre. Immer nach Bedarf. Ich glaube nämlich daran, dass Kinder viele Dinge selbst am Besten wissen.

Doch, er isst. Noch ist er in dem traumhaften Alter, wo er einfach alles isst, was wir essen. Ich koche – er isst mit Begeisterung. Bei seinen großen Brüdern ist diese bequeme Phase schon lang vorbei, da wird genörgelt und gern trockene Nudeln gegessen und etliches mit „das mag ich nicht“ verweigert.
Der Kleinste isst also mit Begeisterung. Brei war nie sein Ding, im Gegensatz zu seinen Brüdern hat er ihn nie gegessen. Aber er braucht für sich seine Milchflasche. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass er das gemeinsame Kuscheln auf dem Sofa beim Trinken genießt oder weil er das Gefühl warmer Milch im Bäuchlein mag. Auswärts trinkt er nämlich seit Monaten keine Milch mehr. Am Wochenende bei Oma 2 Flaschen Abends, sonst hat er normal gegessen.
Bei uns gilt, dass die Kinder sowas entscheiden, der Große hatte mit 10 Monaten keine Flasche mehr, der Mittlere bis 15 Monate noch eine spät am Abend und er nun eben seine 6-7 Flaschen mit 16 Monaten.
Ich höre auch von stillenden Mamas so oft, dass sie kritisch gefragt werden, ob sie „immer noch“ stillen würden. Dabei ist Milch, ob Mumi oder Pre für viele Kinder mehr als Nahrung. Es ist Nähe, Wärme, 1:1 Aufmerksamkeit und Liebe. Warum überhaupt glauben manche Leute, dass sie vorgeben, was richtig ist für die individuellen Bedürfnisse eines Kinds.
Unsere Kinder suchen aus, wo sie Schlafen möchten, was oder ob sie Essen, Tragekind sind oder im Kinderwagen sitzen und wann sie auf die Toilette gehen und keine Windeln mehr brauchen. Aus dem Grund wurde ich schon „antiautoritär“ genannt (offenbar ohne die Definition zu kennen).
Ja, mein Kleinkind trinkt seine Milch und wir genießen das Kuscheln.
Wie geht es Euch damit? Wie lange wurden Eure Kinder gestillt oder hatten eine Milchflasche? Werdet Ihr unterstützt oder gibt es doofe Kommentare? 
Darüber, dass ich nicht stille und nie stillen wollte, habe ich in meinem Beitrag über Nicht Stillen geschrieben. Meine Kinder sind alle 3 gewollt Flaschenkinder.

kurzer Buggytest Reisebuggy Babyzen Yoyo

Redaktioneller Beitrag, enthält wegen Markennennung WERBUNG  – Den Buggy haben wir selbst gekauft. Dies ist kein gesponserter Beitrag.

Auf der Suche nach einem optimalen Reisebuggy beim Mittleren haben wir uns den Babyzen Yoyo Buggy bestellt, da er einer der wenigen Buggys ist, die im Flugzeug auch mit in die Kabine genommen werden dürfen (bitte vor Buchung bei der geplanten Fluggesellschaft nachfragen, es gibt unterschiedliche Vorgaben). In London sieht man den Yoyo auch sehr viel in der Tube, da er mega leicht und winzig geklappt ist. Er wiegt ungefähr 6kg und hier im Vergleich zum Bobbycar

Außerdem hat er einen Tragegurt und einen durchgehenden Schieber. Optisch inspiriert scheint er mir vom Bugaboo Bee.

Sein großer Vorteil ist, dass er winzig und leicht ist, in der Bahn unter den Sitz passt, im Flieger unter den Vordersitz oder die Overhead Bins. Außerdem ist er gut zu Tragen und schnell und leicht geklappt. „kurzer Buggytest Reisebuggy Babyzen Yoyo“ weiterlesen